Click on the slide!

Insights

Insights - die Ideenbörse!

fliptheflop filtert die innovativsten Kampagnen aus über 100 Quellen! Über 550 geniale Marketingideen aus aller Welt!

MORE
Click on the slide!

Expertise

expertise - von profis für profis

Statements von Top-Marketingmanagern zu aktuellen Kampagnen. Know How von Profis für Profis.

MORE
Click on the slide!

What's hot

What's hot - die shortcuts

What's hot featured innovative Produkte und schräge Kampagnen aus aller Welt. Auf den Punkt gebracht!

MORE

Artikel getagged mit Viral

"Super Obama Girl" und andere "Cool New People"
Insights/Campaigns


Melodische Wahlkampfrhetorik: Yes, We CanAn diesem Thema kommt man momentan nur schwer vorbei: Die Präsidentschaftsvorwahlen in den USA. Besonders interessiert sind auch Menschen ganz anderer Herkunft unter anderem daran, weil von der US-amerikanischen Politik nach wie vor die größte Innovationskraft in Sachen Campaigning ausgeht. Diesmal ist das Ausmaß, wie wichtig das Web mit seinen viralen Möglichkeiten mittlerweile geworden ist, was viele hier auch in Europa beschäftigt.


Weiterlesen...



1-18-08
Insights/Campaigns


1-18-08Warum sind Waschmittelwerbungen eigentlich so extrem langweilig? Richtig - weil man die Dramaturgie jedes Mal sofort durchschaut. Auf „Hoppla, ein Fleck!" folgt „herkömmliches Waschpulver wirkt da nicht" und endet schließlich mit „zum Glück gibt´s jetzt XYZ Ultra". Als Bonus winkt dann bestenfalls noch ein Epilog in Form von „Danke Mami, das hast du super gemacht!" Aber was soll´s, Waschmittelkäufer und -käuferinnen wollen sich nun einmal in ihrer Kaufentscheidung auch „wissenschaftlich" bestätigt sehen - schließlich wird dies ja regelmäßig an der Zielgruppe abgetestet.

Kreativer geht es da schon am Entertainmentsektor zu. Schließlich rechnet bei einem Kinobesuch niemand mit einem praktischen Mehrwert; wichtig ist nur, dass der Film unterhält. Und dass das schon passieren kann (und soll!), noch lange bevor dieser überhaupt noch in den Kinos läuft, zeigt momentan Hollywoods Allround-Kreativer J.J. Abrams vor. Mit der viralen Kampagne zu seinem ominösen „01-18-08-Projekt" wird nämlich genau das Gegenteil gemacht wie bei einer langweiligen Durchschnittswaschmittelwerbung. Statt vorhersehbare Antworten zwecks Beeinflussung der Kaufentscheidung wirft diese bloß die Frage auf: Was mag da dahinter stecken?

 

Rätselhaft ist da bereits der veröffentlichte Kinotrailer, der Video-Aufnahmen einer Abschiedsparty für einen Mann, der offenbar Rob heißt, in einer New Yorker Wohnung zeigt. Dem folgen apokalyptische Szenen - optisch umgesetzt in einem wackeligen Trash-Style, wie man es bereits aus dem legendären „Blair Witch Project" kennt. Abschließend weist lediglich der Wortlaut „am 18.1. 2008 im Kino" darauf hin, dass es sich dabei vermutlich nicht um Privataufnahmen handelt. Welche Celebrities daran mitwirken oder wie der Film auch nur heißt (vermutlich „Cloverfield"), wird dem Publikum vorenthalten.

 

Das hat bereits in der Fachpresse zu heftigen Spekulationen geführt, wobei es sich darum handeln J.J. Abramskönnte. Bei den Paramount-Studios schweigt man sich darüber jedoch aus. Immerhin die Filmwebsite IMDB.com meint zu wissen, dass der Streifen einen Monster-Angriff auf New York zum Inhalt hat, der vom Standpunkt einer Handvoll Menschen erzählt wird. Trotzdem scheinen die Produzenten des angehenden Blockbusters gleichzeitig alles zu tun, um das Publikum mit enigmatischem Getue neugierig zu machen. So verbot man beispielsweise amerikanischen TV-Sendern die Ausstrahlung des Trailers und ließ auf YouTube veröffentlichte Handy-Mitschnitte sperren.

 

Noch fraglicher allerdings ist, wie die Website 1-18-08.com zu verstehen ist - wenn sie das überhaupt ist. Dort sind Bilder des Trailers zu sehen, die layouttechnisch so am Bildschirm präsentiert werden, als wären es zufällige Party-Schnappschüsse, die mal eben jemand auf den Tisch geschmissen hätte. Klickt man die Bilder an und hält dabei die Maustaste gedrückt, lassen sie sich auch verschieben und man kann Slushogleichsam wie ein Detektiv in der privat erscheinenden Fotosammlung herumwühlen, um vielleicht versteckte Hinweise zu entdecken. Tatsächlich verfehlte das in den USA seine Wirkung nicht, was sich unter anderem in zahlreichen Spekulationen in Internet-Foren manifestierte.

 

Insgesamt schafft die vertrackte Kampagne, die bishin zur pseudojapanischen Werbeseite eines fiktiven Getränks reicht, vor allem eines: Interesse. Waschmittelwerber könnten sich davon einmal ein Scheibchen abschneiden.

 

Gefunden auf: moviegod.de




15 seconds of Fame
Insights/Campaigns


Neulich in Luxemburg...Einmal für fünfzehn Minuten ein Star sein – das wünschen sich viele. Um das zumindest in kleinem Rahmen umzusetzen, bedienen sich die meisten des Mediums, mit dem jeder zu ein bisschen Ruhm gelangen kann: Dem Internet. Egal, ob als engagierter Blogger, als Gitarre spielender YouTube-Filmer oder einfach als eifriger Freundesammler auf myspace, Facebook & Co. – im Web kann es jeder zu ein bisschen Bekanntheit bringen. Die Tatsache, dass gerade dieses Bedürfnis nach öffentlicher Wahrnehmung sehr häufig mit dem Netz zu befriedigen versucht wird, weiß nun eine Luxemburger Onlineplattform auf geniale Art und Weise auszunützen.Jeder kann hier...

Ein Communityblog, das sich dem Thema „Shopping in Luxemburg“ verschrieben hat, bedient sich nämlich raffinierter marketingstrategischer Einfälle, um seine Sache voranzutreiben, weswegen die domain www.goodidea.lu mehr als nur gerechtfertigt erscheint. Jeden Tag werden dort neue Shops und Fortgehmöglichkeiten unter dem Label „Today´s Good Idea“ vorgestellt, um vermutlich vor allem ausländische Touristen in das kleine Land zu verführen. Dabei werden bei jedem Beitrag vor allem die jeweiligen USPs herausgestrichen, die die angepriesenen Bars, Lokale und Geschäfte so zu bieten Ach, diese Luxemburger...!haben.

Ein wahres Highlight der Website ist jedoch ein personalisiertes Video, das dem an sich weder übertrieben spannenden noch neuartigen Thema ein Höchstmaß an viralem Potenzial entlockt. Als Schauplatz des kleinen Films, dessen Konzept von der Agentur Vanksen|Culture-Buzz ausgearbeitet wurde, hält natürlich die Innenstadt Luxemburgs her. Inhalt des als flapsiger Fernsehbericht getarnten Streifens: Prominente, die in Luxemburg einkaufen gehen. Und just als zur Moderatorin geschalten wird, scheint schon wieder eine VIP in der Nähe zu sein. Als die Moderatorin eine ältere Passantin fragt was denn los sei, zeigt sie ihr den Zeitungsartikel mit dem Foto des Stars, der heute in Luxemburg auf Shopping-...ein Star seinTour sein soll. Auf einmal tanzen kreischende junge Menschen ins Bild mit Fan-T-Shirts der VIP, bis plötzlich jemand aus einem Laden – bei dem es sich offenbar um einen Fan-Shop der betreffenden Person handelt –, hysterisch verlautbart, dass der Star hier sei, woraufhin einschließlich der Moderatorin alle wie verrückt geworden das Geschäft stürmen. 

Das schöne daran: Der Star ist man selbst. Einfach den eigenen Namen angeben sowie ein Bild raufladen – Schwups, schon ist man der Protagonist des Films, in dem dann die jeweiligen Angaben optisch entsprechend umgesetzt werden. Der Clip kann zudem Fanshopwie ein YouTube-Video problemlos in das eigene Blog eingebettet werden, womit sich um die standesgemäße Verbreitung des Films niemand mehr zu sorgen braucht.  

Dass es sich dabei um eine „good idea“ handelt, wird wohl niemand anzweifeln. Zwar ist diese auch nicht mehr ganz neu; die feine Umsetzung ist jedoch wirklich bestechend. Denn die Message, die dabei kommuniziert wird, ist klar: In Luxemburg ist der Kunde der Star! Und wer das mit derart witzigem und professionell gestaltetem Bildmaterial untermauert bekommt, wird es in den meisten Fällen auch nicht lassen können, dies anderen zu zeigen. Damit können sich die Internetuser zu Recht als Stars fühlen, während die Macher des Blogs ihre Botschaft unter die Leute gebracht hätten.

Gefunden auf: culture-buzz.fr  




Adidas: Hu Jia
Shortcuts/Whats Hot


Die Diskussion um Teilnahme an Olympia ist heiß umstritten. Doch gerade für die Chinesen soll die Olympiade zur weltweiten Show werden. So investieren auch die Sponsoren in den aufstrebenden chinesischen Markt. Auch Adidas ist stark vertreten und wirbt mit dem chinesischen Turmspringer Hu Jia.

 

 




An den Grenzen der Medienrealität
Insights/Campaigns


Dr. Stay DryDie ganz großen Nummern im Pop-Business sind bekanntlich zumeist keine „Künstler“ im traditionellen Sinn, sondern bestenfalls genrespezifische Interpreten von vorgefertigtem Soundmaterial. Dass diese wenigen paar Interpreten, die den großen Labels noch Gewinne bescheren, wenig mit Virtuosität zu tun haben, sondern vor allem ein Marketingprodukt sind, soll jetzt nicht weiter groß überraschen. Ein großer und gerade in der Werbewelt immer wieder durch auffallende Kampagnen hervorstechender Konzern ist momentan ebenfalls dabei, solch einen „Star“ aufzubauen – allerdings sind es nicht CDs, die damit an den Mann gebracht werden sollen.

 


Weiterlesen...





<< Start < Previous 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 Next > End >>
Page 1 Of 12