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And the YouTube-Oscar goes to
Insights/Mixed Stuff


 

Hollywood ist der Inbegriff für ... Filme. Logo. Und dort werden alljährlich die hübschen goldenen Männchen kombiniert mit einem stattlichen Sümmchen verliehen. YouTube ist der Inbegriff für ... FILME. Klitzekleine zwar nur, aber Millionen und Abermillionen. Warum sollte es also keine YouTube-Oscars geben? Und die gibt es.


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Der Crossover für große Kinder
Insights/Campaigns


Der Nissan QashqaiWas die französisch-japanische Automarke Nissan in Nordamerika Rogue nennt, heißt in der restlichen Welt Qashqai. Was daran gleich bleibt, ist aber nicht nur das Auto an sich, sondern die virale Werbung, der man sich für das Modell bedient. Auffallend dabei ist, dass sich der Autohersteller da wie dort als Zielgruppe offenbar große Kinder ausgesucht hat. Während der Rogue noch mit einem vergleichsweise viel Konzentration abfordernden Kugelspiel schmackhaft gemacht wird, setzt man beim Qashqai - sprich „Kaschkai" - gar auf Käufer, die auch im Erwachsenenalter den Spaß an Matchboxautos noch nicht ganz verloren haben.

 

Mit dem Qashqai, der seit Anfang des Jahres in Europa am Markt ist, versucht Nissan wieder alle nur erdenklichen menschlichen Bedürfnisse auf einmal zu befriedigen: Beträchtliche Grundausstattung an zahlreichen Extras (wie etwa Unglaublicher Stunt...elektronische Anfahrhilfen), Platz für die Passagiere wie in einer Limousine, Platz für das Gepäck wie in einem Kombi, hoch wie ein Geländewagen. Bloß im Gegensatz zu anderen Modellen mit diesen Attributen, deren Vorteile sich spätestens bei der Parkplatzsuche als doch nicht ganz so essenziell erweisen, darf der Qashqai zum sogenannten C-Segment, wo sich Golf & Co. tummeln, gezählt werden.

 

Zu diesem leicht absurden Fahrzeug wurde nun auch die adäquate virale Kampagne entwickelt. Als virtuelle Internet-Bühne dient die fiktive Sportart „Qashqai Car Sports ", bei der Fantasien kleiner Jungen tatsächlich wahr zu werden scheinen. Wohl selbst der eingefleischterste Fan von „Ein Colt für alle Fälle", „Knight Rider" oder „Alarm für Cobra 11" wird Autos noch nie so umherfliegen gesehen haben, wie den Viralclips auf qashqaicargames.com.

Der irre Fahrer...

Protagonisten sind dabei zwei Stuntdriver - ein irrer Franzose, der auf die Kraft von Magnetkraft setzt sowie ein wahrer Virtuose, der mit seinem Wagen Skateboardartig durch die Lüfte schwebt - und ein Motorsportjournalist mit Magenbeschwerden. Doch auch in der Rubrik „Fan Videos" sind unglaubliche Stunts zu bestaunen. Unweigerlich stellt sich wohl jeder die Frage, der sich die Spots ansieht, wie diese zustande gekommen sind - so realistisch sehen die Stunts aus, obwohl sie freilich in Wahrheit unrealisierbar sind.

 

Die Umsetzung der Videos von Qashqai Car Sports ist jedenfalls wirklich gut gelungen und erfüllen ihren Zweck als Hingucker in bester weise. Etwas weniger positiv ist die Gestaltung der Website zu bewerten, deren Struktur nicht nur Ganz unglaublicher Stunt...schwer verständlich ist, sondern die auch nicht gerade mit allzu geringen Ladezeiten glänzt. Alles in allem lohnt sich jedoch ein Vorbeischauen allemal - auch wenn man am Kauf eines Nissan Qashqai überhaupt nicht interessiert ist.

 

Gefunden auf: qashqaicargames.com




Ein Anzeigenpool mit „Dreifacheffekt“
Insights/Campaigns


 

Professor MaxWarum muss Werbung für Business-Kunden eigentlich immer langweilig sein? Bislang war es ja immer so, dass die Meinung vorgeherrscht hat (bzw. immer noch vorherrscht), Firmenkunden seien vor allem mit Seriosität - oder mit Bestechung von Einzelpersonen, aber das ist eine andere Geschichte - zu locken. Im Interesse des professionellen B2B-Marketings sahen und sehen viele Verantwortliche es nahezu als ihre Pflicht an, ihre potenziellen Geschäftspartner zu langweilen.

Ein Beispiel, dass dem keineswegs so sein muss, kommt derzeit aus der Schweiz. Das größte Schweizer Medienunternehmen Ringier hat sich nun nämlich zu einer viralen Kampagne entschlossen, deren Machart eher an Werbeaktionen für Deosprays, Videospielekonsolen und koffeinhaltige Limonaden erinnert als an seriöse Produkt- und Dienstleistungs"informationen", die sich an vermeintlich rein vernunftgeleitete Geschäftskunden richten. Dabei geht es um ein vergleichsweise sprödes Thema: Einen Anzeigenpool namens RomandieMax, der die französischsprachigen Zeitschriften L'Hebdo, L'illustré und TV8 betreut. RomandieMax

Die Frage, wie man eine die Sinne wenig ansprechende abstrakte Dienstleistung den in Frage kommenden Mediaplanerinnen und Mediaplanern auf erfrischende Art und Weise schmackhaft machen kann, hat die Lausanner Agentur Tasmanie SA für Ringier Normandie auf clevere und unkonventionelle Art und Weise beantwortet. In drei Viralspots, in denen ein Testimonial namens „Professor Max" für die „Dreifachwirkung" von RomandieMax wirbt, wird der Eindruck erweckt, es handle sich dabei nicht um dröge Akquirierung von Anzeigenkunden, sondern um witzige Waschmittelspots, womit Der Vergleich überzeugt!den Werbern das Kunststück gelungen ist, den Inseratenpool in Form einer Genreparodie „angreifbar" zu machen. Um eine gewisse Dramaturgie in die Aktion zu bringen, wurden jedoch nicht alle drei Clips auf einmal ins Netz gestellt, sondern sind erst nach und nach auf romandiemax.ch (wo man übrigens unter anderem sogar ein kleines Advergame spielen kann) zu bewundern. Gleichzeitig werden die Spots Agenturen per E-Mail verschickt.

Die unkonventionelle Aktion ist allerdings nicht - wie man vielleicht meinen könnte - ein gewagter Versuchsballon, sondern das Ergebnis positiver Erfahrungen, die man bei Ringier Romandie auf diesem Sektor bereits mit außergewöhnlichen Einfällen gemacht hat. So wurden bei der Markteinführung Gelungene Websitevon RomandieMax vor zwei Jahren zum Beispiel sogar Fässer verschickt. Nicht nur, dass das Feedback von Agenturen und Inserenten große Sympathien für die gebotene Kreativität erkennen ließen, nein auch in den Auftragszahlen fanden die Ideen schließlich ihren positiven Niederschlag, wie das Unternehmen erklärt.

Eigentlich ist es ja gar nicht weiter verwunderlich. Wer würde - vorausgesetzt bei ungefähr gleicher Leistung - nicht eher einem Anzeigenpool mit Videospots und eigenem Screensaver zutrauen, dass Inserate am besten zur Geltung kommen als bei einem Herausgeber, der bloß langweilig Tarife auflistet?

Gefunden auf: romandiemax.ch




Zoooooooppaaaaaa!
Insights/Mixed Stuff


 

Viralmaketing ist ein Wort, mit dem um sich zu schmeißen manchmal so wirkt, als wüsste man, was wichtig ist auf der Welt, als könnte man die Menschen immer an ihrer empfindlichsten Stelle treffen.

Aber wer kann das wirklich, wer steckt hinter diesen Kampagnen, den oft absolut genialen und großartigen „Ad's"?

ZooppaEigentlich lautet die Antwort: Es könnte jeder sein. Die Macher sind überall verstreut. Noch. Denn hier kommt Zooppa.com ins Spiel, eine Plattform, deren offizieller Launch am 1. März 2007 sein wird. „Mr. Big Zooppa", der Gründer, hat es sich zum Ziel gesetzt, eine gigantische Community an kreativen Köpfen um sich zu versammeln, denen er zu bewerbendes Material liefert, und die ihm dann internetgerechte Kampagnen (in Form von auf die Seite hochgeladenen Videos) liefern. Als Belohnungen winken die Veröffentlichung zumindest auf der Plattform sowie Geld für die besten drei - 1000 Us-Dollar für den ersten, und jeweils 500 für den zweiten und dritten Platz.

Ose ContestMitmachen kann jeder, Profis wie Amateure, gewinnen tun zwar nur die besten, alle anderen sollen so aber ihren Spaß haben und sich eine eigene kleine Fangemeinde aufbauen können. Denn natürlich können alle  Videos kommentiert und bewertet werden. Bereits jetzt gibt es einen riesigen Berg verfügbarer Videos sowohl über die Entstehung und den Sinn der Seite als auch von interessierten Usern.

Mr Zooppaa 2Mr Zooppa

Als Auftakt gibt es bereits jetzt noch vor dem offiziellen Start einen Wettbewerb, bei dem es darum geht, die von Mr. Big Zooppa selbst designte Unterwäsche zu promoten. Die Gewinner werden am 28. Februar bekannt gegeben.

Quelle: adsoftheworld.com






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