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12 Sekunden Action!
Insights/Campaigns


wallpaper-ninja_1024x768Kurzfilme sind – wie der Name entfernt andeutet – nicht gerade lang. Mazda hat sie jetzt noch einmal um ein Eck gekürzt und präsentiert sein neues Baby, den im kommenden Frühjahr erscheinenden MX-5-Coupé in drei jeweils zwölfsekündigen Clips im Internet. Denn das ist der Trick bei der Sache: In nur zwölf Sekunden soll sich das verstellbare Verdeck öffnen bzw. schließen, und diese Zeit reicht, um dem Zuschauer alles zu zeigen, was er wissen muss: Der Mazda, dein Retter in der Not – mit Augenzwinkern 

In den drei Clips, etwa im Stil von Southpark meets Kill Bill oder Der weiße Hai, wird (etwas boshaft) das Böse bestraft und das Gute im Coupé gerettet, wie sollte es auch anders sein.

 

mazda_copyGlücklicherweise lassen sich die Clips nur auf der extra eingerichteten Webseite 12secondthriller.com abrufen, auf Dauer wären sie wohl doch etwas nervig.

Doch sie sollen ja auch nicht im Zentrum stehen, sondern lediglich als Trailer dienen. Das Hauptaugenmerk liegt auf einer gänzlich anderen Sache: Sei selbst Regisseur, wahlweise auf Laienbasis oder professionell. Ersterer kann sich mittels zweier verstellbarer Knöpfchen seinen Lieblingsclip zusammenbasten, auswählbar sind dabei das Genre sowie der Charakter, der den im Mazda sitzenden Helden von den Bösewichten ablenken bzw. retten soll.

 

wallpaper-birds_1024x768Die Auswahl mag gering erscheinen, doch ist es äußerst amüsant, etwa einen Hai gegen einen wild gewordenen Kampfmönch antreten zu lassen, auch wenn das arme Tier als Sushi endet. Natürlich lassen sich die Szenen beliebig kombinieren. Das ganz nebenbei die verschiedenen Filmgenres durch den Kakao gezogen werden (Rezept für den schnellen Western: Ein Schild, auf dem Saloon steht -  ein Quadratmeter Sand -  ein Colt und natürlich ein Cowboyhut), ist das Sahnehäubchen auf dem Kuchen. 

 

mazda2_copy Der professionellere Webseitenbesucher ist schließlich  aufgerufen, in einem maximal zwanzigsekündigen Spot seine eigenen Ideen zu verwirklichen, als Hauptgewinn winkt – no na – ein Mazda MX-5-Coupé.

 

 

Leider ist für Otto Normalverbraucher der Spaß mangels zahlreicher Kombinationsmöglichkeiten der Clips viel zu schnell vorbei, aber ein witziger Pausenfüller ist die Seite allemal. So viel Einfallsreichtum wünsche ich mir auch für so manchen Fernsehspot….

 

 

 

Gefunden auf 12secondthriller.com




Alles nur gespielt ... oder?
Insights/Mixed Stuff


„Mum, komm schnell! Oh nein sieh nur, Dad wird von Fliegen aufgefressen. Ach Mum, ich habe dir doch gesagt, räum endlich einmal auf...". Alltag? Nein? Doch, allerdings nicht unser Alltag, doch der vieler tausender und abertausender virtueller Familien, die wir hegen und pflegen, denen wir die böse Schwiegermutter ins Haus schicken, um sie ein paar Minuten später im Swimmingpool ersaufen zu lassen. Böse? Au ja! So sind sie nun einmal, die „Sims".

ScreenshotAreal mit Bildausschnitt

Diese knuffigen süßen Familien, die uns ans Herz wachsen, deren Schicksale wir vom Anfang bis zum hoffentlich nicht allzu bitteren Ende miterleben, dieses Spiel, in das wir immer mehr und mehr Geld reinstecken, denn: Natürlich muss es Jahreszeiten geben und ohne Haustiere kommen wir auch nicht aus.

Aber trotz allem: Es ist nur ein Spiel. Korrigiere. Es WAR nur ein Spiel. „In the Hands of Artists" ist ein Wettbewerb mit Ausstellungscharakter und zeigt, dass es weit schlimmer kommen kann, als einfach nur nach dem Bestsellergame süchtig zu sein: Es kann auch in unsere Welt übergreifen. So wird Kunst nach „Sims"-Manier entworfen, Gegenstände designed, aber auch Machinima entwickelt - In-Game-Videos im Stil echter Filme, aber eben mit Sims als Hauptdarstellern.

Besucher der Ausstellung sollen die Möglichkeit haben, „Simasticus" zu spielen. Simasticus ist eine Art Integration des Sims-Spiele-Interface in die reale Welt. Mittels eines Programmes sieht der Spieler einen von einer Kamera gefilmten Platz, nun kann er Elemente der Sims dort einfügen. Stehen etwa zwei Menschen nebeneinander, die einander nicht kennen, so kann der Spieler sie mittels Sprechblasen kommunizieren oder durch Gegenstände interagieren lassen. Ein Projektor wirft die Sprechblasen neben die tatsächlich dort stehenden Personen, sodass diese nun miteinander in Kontakt treten können, wenn sie sehen, dass sie über Sprechblasen miteinander flirten.

Da sehen wir's wieder: Das wahre Leben ist auch nur ein Spiel. Aber mit einer tollen Grafik.

SimasticusProjektor

Quelle: coolhunting




Lass den weisen Koffer sprechen
Insights/Campaigns


 

In meinen Koffer packe ich ein T-Shirt. In meinen Koffer packe ich ein T-Shirt und eine Zahnbürste. In meinen Koffer packe ich ein T-Shirt und eine Zahnbürste und einen Badeanzug. In meinen Koffer packe ich ein T-Shirt und eine Zahnbürste und einen Badeanzug und einen Bären. In....was???

IntroRichtig gelesen! Einen Bären. Und einen Brocken Schnee vielleicht auch. Schließlich ist das ja kein normaler Koffer. Es ist Sammy! Und Sammy ist ein kofferförmiger Fun-A-Lyzer, allerdings einer mit einer sehr traurigen Geschichte. Sammy ist in den Siebzigern aufgewachsen, erzählt er. Er ist sehr einsam und trinkt (wohl aus diesem Grund?) gerne alkoholische Getränke. Davon also mal lieber nicht zu viele in den Koffer packen. Und wie war das mit dem Fun-A-Lyzer?

WohnzimmerBadezimmer

 

 

 

 

 

Sammy ist ein sehr netter Koffer mit rassigem Akzent, der verspricht: Packe die zehn Zutaten, die dir am wichtigsten sind, in mich hinein und ich sage dir, an welchem Ort der Welt du das größte Vergnügen haben wirst. Ach, wozu reden, ich singe viel, viel lieber....

Nachdem Sammy also seinen eingebauten Fun-A-Lyzer mit vielen blinkenden Knöpfchen angeworfen hat, legt er eine flotte Sohle aufs Parkett und singt eine Ode an die - für den User - schönste Urlaubsgegend der Welt.

Und natürlich nur erreichbar durch Royal Caribbean.

KaribiksongÜbrigens: Wenn das Spielchen abgeschlossen ist, es gibt noch zahlreiche andere, etwa: Bastle Sammy eine Freundin, damit er nicht mehr so einsam ist.

Ein Online-Spielchen (übrigens umgesetzt durch Big Spaceship) in Form eines Psychotests, das gab es doch schon des Öfteren. Innovation in dem Sinne steckt nicht wirklich dahinter, aber die Art der Umsetzung ist erfrischend und mit einer gehörigen Portion Selbstironie, die den Charakter dieses Spielchens ausmacht. Und das ist es, was viele erst lernen müssen: Sich selbst ein bisschen auf die Schippe nehmen, um Lacherfolge zu erzielen. Denn wer lacht, ist zufrieden. Und das wollen wir doch alle!

 

Quelle: adverblog




Lost ... between reality and the internet
Insights/Mixed Stuff


Was wäre, wenn ich die Welt beherrschte? Es ist eigentlich ganz einfach: Ich muss den Menschen ein Ziel geben, das zu erreichen sie anstreben. Und dieses Ziel bin ich.

Dieses Ziel ist ein Online-Spiel, dessen einziger Inhalt es ist, sich zu registrieren und bis Level 2 zu kommen. Was danach kommt, ist ein bislang unbeschriebenes Buch.

StartseiteDieses Spiel mit dem ominösen Namen Lost ist ein Studentenprojekt, das die Grenzen zwischen Internet und Realität verschwimmen lässt, so wie die flimmernde Luft in der glühenden Wüste.

Die Erfinder sind mit dem Ziel an die Arbeit gegangen, 7 Millionen Menschen in diesem Spiel als registrierte Teilnehmer zu vereinen, um so die größte Spielergemeinschaft der Welt zu vereinen (Dass sie eigentlich erst einmal World of Warcraft mit 8 Millionen Teilnehmern schlagen müssten, sei nur nebenbei zu erwähnen).

Sich zu registrieren ist nur möglich, indem man eine Einladung erhält. Diese Einladungen sind überall im Internet und der Realität verstreut und bestehen aus einem Link mit einer bestimmten Buchstaben-Zahlen-Kombination.

Sobald die Registrierung abgeschlossen ist, gilt es, Punkte zu sammeln. Dabei läuft ein Timer im Profil mit, der - wenn keine oder nur wenige Punkte gesammelt werden - recht rasch auf null zugeht. Punkte werden gesammelt, indem andere Menschen über das individuelle Profil des registrierten Users auf die Webseite zugreifen und sich von dort registrieren. Dies kann nur möglich sein, wenn man seinen individuellen Link an Freunde und Verwandte sendet, auf Webseiten veröffentlich oder in sonst einer Form der Öffentlichkeit zugänglich macht.

DollarStrandUnd an dieser Stelle schmilzt die Grenze zwischen Realität und Pixeluniversum dahin, denn: Warum nicht seinen Link riesengroß in Italien am Strand in den Sand malen? Warum nicht ein Plakat mit dem Link übersprayen oder sich ein T-Shirt auf diese Weise designen? Wichtig ist nur, dass der Link gesehen wird - und benutzt. Ein Anreiz zu besonderer Kreativität: Das beste eingesendete Foto einer Einladung erhält einen Preis. Genauso übrigens, wie der Spieler, der bei Erreichen der 7-Millionen-Marke (dem Ende von Level 1) die meisten Punkte hat. Und das kann sich sehen lassen, denn mit 5.000 Dollar mehr in der Tasche lässt sich so einiges anstellen.

EntführtUnd der nächste Ansporn: Was verbirgt sich hinter Level 2? Eine noch fulminantere Aufgabe, vielleicht aber auch des Rätsels Lösung - Fotos der Entwickler? Oder stellt sich gar heraus, dass vielleicht alles doch eine Marketingkampagne ist? Es fehlen noch 6.818.462 Teilnehmer, um Antworten zu bekommen - auch auf die Frage: Wer gewinnt den ersten Level?

 

Quelle: www.lost.eu/index.php




Playin’ da game baby...
Insights/Mixed Stuff


Playin da gameDas Videospielen an sich hat in den letzten Jahren nicht nur eine technologische Wandlung vollzogen auch seine Rolle in der Gesellschaft hat sich gewandelt. Was in abgedunkelten Hinterzimmern seinen Anfang nahm, eroberte schnell die Herzen von Millionen Jugendlicher weltweit. Selbst Superstars scheuen sich nicht davor eine Konsole ihr Eigen zu nennen und manch einer lässt sich schon Mal seinen Controller vergolden und mit dem dazugehörigen „Bling Bling“ ausstatten. Fact ist Zocken macht Spaß und immer mehr Menschen verbringen zumindest einen Teil ihrer Freizeit mit der Wunderkiste verschiedenster Hersteller. Ob Playstation, Xbox oder Nintendo. Spielkonsolen sind in.



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