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Artikel getagged mit musik

Deezer - nie mehr musik kaufen
Insights/Products


deezer.jpgJahrelang haben wir uns über urheberrechtliche Ausschweifungen der Musikindustrie geärgert. Über das Digital Rights Management, dass sie auf Musik-CDs und Online Musik gelegt haben, die Erschwerung des Mp3-Player-Kaufs weil es wiedermal Probleme mit der Kompatibilität gibt, die immer teurer werdenden Songs im Online-Geschäft.
Und haben Sie schon von der Idee gehört, das Abspielen dieser DRM-geschützten Musik nicht nur auf eine gewisse Anzahl von Geräten zu limitieren, sondern auch auf die Male die Lieder abgespielt werden?
Musikliebhaber weinen bei diesen nicht unrealistischen Gerüchten und verlautbaren früher war alles viel besser. Der Musikindustrie machte das aber wenig aus, denn sie verdiente gutes Geld mit ihrem neuen Konzept.
Es gibt aber auch schon Organisationen die sich gegen dieses System wehren. Die gab es natürlich schon immer, aber so stark wie heute waren sie wohl noch nie. Die Firma Apple Inc., zum Beispiel, brachte vor kurzen DRM-freie Lieder in ihren iTunes Store. Natürlich etwas teurer als die DRM-geschützte Musik, aber dafür auch in besserer Qualität.
Man kann den Trend zu Anti-DRM deutlich erkennen und scheinbar hat auch die Musikindustrie begriffen, dass Online Musik und DRM nicht wirklich etwas zum Rückgang der illegalen Musikdownloads beitragen.
Jetzt gingen zwei mutige Männer noch weiter. Daniel Marhely und Jonathan Benassaya erfanden eine Online-Jukebox, die genau die Lieder abspielt, die man gerade hören will.
„On Demand Music" könnte der neue Trend werden, ein Radio im Internet, das ja eigentlich nichts Neues ist, das aber genau die Songs spielt die man hören will.
Es gab schon einige Versuche etwas ähnliches zu machen, es scheiterte aber meist an den Rechten.
Scheinbar haben die Leute von Deezer einen wunden Punkt bei ihrem Publikum getroffen. Erst kürzlich ging die Website online und schon in den ersten Tagen war der Server überlastet und verweigerte dem einen oder anderen geneigten Hörer den Zugriff.
Der Musik-Service von Deezer ist absolut gratis und bietet ein breites Spektrum an Musik aus allen Genres. Ein weiteres Feature gibt es für registrierte Benutzer, sie können sich unendlich lange Playlists zusammenstellen, Songs mit anderen Registrierten „teilen" und in einem Forum diskutieren.
Deezer zeigt auf der Hauptseite die Top 10 Titel aus verschiedenen Genres an und will laut eigenen Aussage neue Talente fördern und bekannt machen.
Der Service wird augenscheinlich durch Werbung finanziert und hat für die Benutzer keine Nachteile, außer, dass er nur Online verfügbar ist.
Nur sind wir nunmal eine Gesellschaft, die mit immer mehr Wlan-Punkten überall in der Stadt und Breitband-Internet ohne Download-Beschränkungen, mobilen Datenkarten für unterwegs und Internet am Handy, darauf aus ist dauer-online zu sein. Und somit kann und will ich nicht glauben, dass das den Erfolg des On-Demand-Radios senkt. Deezer ist einfach cool.



Die Wiedergeburt der Fotografie
Insights/Mixed Stuff


Communities sind ein Hit, der letzte Schrei und supertoll. Communities bringen Menschen mit ähnlichen oder sogar gleichen Interessen zusammen und bilden, je nach Thematik auf Webseiten riesige Portale, deren Informationsgehalt dem einer gut sortierten Buchhandlung gleichkommt.

PhotopageDas Flak Magazine, ein Online-Magazin (das auch als Print-Version verfügbar ist), das sich selbst als einen „noncomprehensive guide to everything" versteht und eine hochwertige und erfahrene Writer-Crew aufweisen kann, hat bereits vor längerer Zeit seine Community um ein Portal erweitert: Flak Photo.

Eigentlich handelt es sich hierbei um einen gigantischen Photoblog, der es den Nutzern ermöglichen soll, ihre Bilder interaktiv zur Verfügung zu stellen. Sie können ihre Bilder nicht nur hochladen, sondern auch mit geschriebenen und Audio-Texten kommentieren, bzw. passende Musik dazu einspielen und so ein noch individuelleres Erlebnis schaffen.

FahrradMaedel

FriedhofWas dadurch entsteht, sind wunderschöne Foto-Essays, die an künstlerischer Professionalität kaum zu übertreffen sind. Nachteil: Newcomer sind von der Qualität manchmal so geschockt, dass sie Angst haben, gegenüber der Community zu versagen. Obwohl der Photoblog bereits 2004 gelauncht wurde, gibt es nur etwa 40 teilnehmende Fotografen. Durch die neuen Features soll dem eingestaubten Image neues Leben eingehaucht werden - Die Fotografie wird wiedergeboren im Zeitalter der Pixel und Voxel.

 

Quelle: www.coolhunting.com




Ein Glass halb voll mit Freude
Insights/Campaigns


Halbvoll oder halbleer?!Ein Schlagzeug, plus ein Gorilla Kostüm, plus Phil Collins und Schokolade. Was ergibt das? Na, ganz einfach: einen Geniestreich! Man nimmt eine Person. Steckt sie in das großartigste Gorilla Kostüm aller Zeiten. Setzt diesen Gorilla vor ein Schlagzeug und lässt ihn Phil Collins instrumental begleiten. Und wozu das Ganze? Na, zugunsten einer Schokolade!

 



Mmmh Schokolade!! Hä?! Nicht mitgekommen? Also noch mal. Es steckt keine Wissenschaft dahinter. Es geht einzig und allein darum, ein Lächeln auf des Betrachters Gesicht zu zaubern. Das zumindest behaupten die Verantwortlichen bei Cadbury Dairy Milk . Und das soll nicht ihr letzter Versuch sein, die Menschen zum Lachen zu bringen. Reicht ein Schlagzeug spielender Gorilla (der wirklich überzeugt, zumindest fasziniert bzw. fast immer ein zweites Ansehen provoziert) nicht aus, wird darauf hingewiesen, dass noch weit mehr aus den Ärmeln geschüttelt wird in naher Zukunft. Natürlich hat die Kampagne im ersten Moment nicht viel mit Schokolade bzw. Schokoladenriegeln zu tun, aber dennoch, zieht einen diese absurde Kombination auf eindrucksvolle Art und Weise an. Aus der Kollaboration von Cadbury und Glass And A Half Full Production ist ein sukzessiver Schritt weg von der gewöhnlichen Werbung hin zum ultimativen Brand Entertainment entstanden.

Der hat wirklich was drauf!!! Mal unter uns, bei dieser Brainstorming Session wäre ich gern dabei gewesen. Hätte nie für möglich gehalten, dass die Kombination solcher Zutaten ein derart angenehmes Resultat hervorbringen kann...Aber genug des Lobgesangs:

Handys bitte ausschalten, Gespräche einstellen und viel Spaß bei „Drumming Gorilla, Phil Collins and Glass And A Half Full Productions "!


Quelle: http://threeminds.organic.com/




Es grüüünt so grüüüün
Insights/Campaigns


 

greenthing.jpgEigentlich grünt es ja gar nicht. Und genau darum sind auch wir gefragt, die grüne Sache zu tun. Welche grüne Sache? Na hallo, das wechselt doch von Monat zu Monat! Denn seit mittlerweile 52 Tagen wird die Menschheit ja dazu aufgerufen, die grüne Sache zu tun. Aber erst muss ich wohl mal genauer erklären: dothegreenthing.com ist eine wunderbare, stetig wachsende Community, die es sich zum Ziel gesetzt hat, die Welt ein klein bisschen grüner zu machen - erraten: Umweltschutz, Klimarettung und Nachhaltigkeit sind die Zauberworte. Das ist aber alles mit schrecklich viel Arbeit verbunden (sollte man zumindest meinen, wo sich doch alle so vehement dagegen sträuben) und genau da knüpft dothegreenthing an. Denn warum sollte es nicht Spaß machen, ein bisschen grün zu machen?

 

 

switch_lights_off.jpgIm Oktober hieß das: Mal zu fuß gehen. Und das macht sogar richtig Spaß, denn da läuft einem genau Sie über den Weg. Die Eine. And they lived happily ever after.

Im November heißt es nun, das Licht auszumachen. Weil im Dunkeln lassen sich so viele Dinge so viel besser erledigen. Rummachen zum Beispiel. Oder rumwedeln (jaaaa...). Oder schlafen. Dabei gibt es übrigens Hilfe: Jeder ist aufgerufen, ein Schaf (natürlich ein Bild) hochzuladen, dafür gibt es ein Schäfchen-Zähl-Video, das mit jedem Schaf natürlich ein bisschen länger wird. Nett!

dark_eyes.jpgImmer mehr Designer, Autoren, aber auch Musiker und Komiker schließen sich der Community an und kommen selbst mit genialen Ideen für die Grüne Sache des Monats, die dann brilliant propagiert wird - weil lesen so anstrengend ist, gibt es immer ein zum Schreien komisches Video, wer aber doch die Augen ermüden will, kann auch einen Blog mitverfolgen, der David Sedaris' ultrabösem Schmäh um nichts nachsteht. Außerdem gibt es Podcasts, Lieder (cool!), Bilder und Audiostorys, die, liebevoll gestaltet, Spaß am Klimaschutz wecken sollen. Na hoffentlich vergisst mensch vor lauter Spaß und Vergnügen nicht den Ernst hinter der Sache!

 

Quelle: viralmonitor




Wir pfeifen auf MySpace
Insights/Mixed Stuff


 

Bitte die Hände hoch, wer keine Seite auf MySpace hat. Und jetzt zählen wir bitte an einer Hand ab, welcher Musiker, welche Band keine solche Seite hat. Allein der Rapper 50 Cent hat mehr als eine Million Freunde auf MySpace. Wenn er die Seite jetzt plötzlich schließt, dieses so genannte „Social Network" also verlässt, was passiert dann mit den Freunden? Nun, sie folgen ihm zu seinem eigenen „Social Network". Und das ist die Realität.


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