Click on the slide!

Insights

Insights - die Ideenbörse!

fliptheflop filtert die innovativsten Kampagnen aus über 100 Quellen! Über 550 geniale Marketingideen aus aller Welt!

MORE
Click on the slide!

What's hot

What's hot - die shortcuts

What's hot featured innovative Produkte und schräge Kampagnen aus aller Welt. Auf den Punkt gebracht!

MORE
Click on the slide!

Expertise

expertise - von profis für profis

Statements von Top-Marketingmanagern zu aktuellen Kampagnen. Know How von Profis für Profis.

MORE

Artikel getagged mit Kampagne

Eine Filiale in der Garage
Insights/Campaigns


Allstate veröffentlicht eine neue Webseite auf der man sich sein individuelles Motorrad selbst zusammenbauen kann.
Weiterlesen...



Helden des Projekts
Insights/Campaigns


 

Für eine offene GesellschaftMännlich, technikinteressiert, nicht mit übertrieben hoher formaler Bildung ausgestattet und - damit verbunden - mit mäßigem Gehalt. So ungefähr stellt sich wohl jeder den durchschnittlichen Heimwerker vor. Damit verbunden sind freilich auch Assoziationen der Frustration, des Geldmangels und sogar von Familien- und Beziehungskrisen.

Mit seiner neuen Kampagne versucht nun Hornbach augenscheinlich an diesem festgefahrenen Bild zu rütteln. Mit dem Slogan "Niemand wird als Held geboren. Aber jeder kann einer werden." rückt der Eine Heimwerkerin?!?Baumarkt neue Zielgruppen ins Zentrum seiner Aufmerksamkeit. Auf der Homepage des Baumarktes umschreibt Vorstandsvorsitzender Albrecht Hornbach die Kampagne so:

"Unsere Kampagne umfasst sechs Motive, die wir Ihnen hier vorstellen wollen. Alte Menschen, Homosexuelle, Menschen anderer Nationalität, Behinderte, Religion und das Aussehen jenseits gängiger Schönheitsnormen stehen im Mittelpunkt. Die Anzeigenmotive sollen verdeutlichen, dass Menschen, die manche als 'Randgruppen' bezeichnen, kein Schattendasein führen, sondern dass jeder einzelne unsere Gesellschaft in seiner Einzigartigkeit bereichert."

Eigentlich sollte es nicht erst Baumarktwerbung bedürfen, um zu dieser Erkenntnis gelangen; vielmehr verrät dieses Statement aber eigentlich - genauso wie die Typischer Heimwerkergesamte Kampagne -, dass sich zumindest in Heimwerkerkreisen diese Selbstverständlichkeit eben noch lange nicht durchgesetzt hat. Zudem scheinen die Sujets mit den spezifischen "Rand(ziel)gruppen", die Hornbach etwas pathetisch als "Helden des Projekts" bezeichnet, nicht ganz stimmig zu sein.

Die Frau zum Beispiel, die mit den Worten "Du hast Österreich mit aufgebaut. Also lass Dir nicht erzählen, wie man renoviert." ist derart alt, dass in ihrem Fall jedwede heimwerkerische Tätigkeit mit Sicherheit ziemlich rasch in physische Qualen münden würde. "Perfekt aussehen muss nur, wer sonst nichts kann", scheint ein etwas beleibterer Mann auf einem anderen Sujet zu denken - eine Einstellung, deren Mehrheitsfähigkeit unter Baumarkt-Kunden erfahrungsgemäß ohnehin niemals in Gefahr zu sein schien.

Prinzipiell ist die neue Hornbach-Kampagne natürlich durchaus begrüßenswert. Dass sich ein etwas alternatives Image auch in diesem Marktsegment trotz der Verliebte Heimwerkertraditionell konservativen Klientel lohnen kann, führt uns schließlich schon Ikea seit Jahrzehnten vor Augen. Baumarkt-Kunden als Helden eines Projekt zu sehen (statt als arme Schlucker, die sich keinen Handwerker leisten können), ist zumindest sympathisch; vermeintliche Randgruppen dafür aber extra erst auszuweisen, um sie dann daraufhin zu vereinnahmen, etwas weniger.

Gefunden auf: Hornbach.de


Weiterlesen...



Initiative für wahre Schönheit
Insights/Campaigns


Man stelle sich folgendes Horror-Szenario vor: Bei einer vorweihnachtlichen Geschenke-Tour durch die SCS blieb ich, wie Frauen das nun mal so machen, auch bei manchem Kleidergeschäft hängen, sehr zur Frustration meines männlichen Begleiters. Das allein war aber noch nicht der Horror. Der kam erst, als ich versuchte eine passende Hose zu finden.
Nach 6 Geschäften fand ich immer noch nicht die passende Größe, da sich der Lagerbestand dieser sehr bekannten Läden nur auf die Größen 32-38 beschränkte.
Nun halte ich mich zwar nicht für einen Menschen mit Model-Maßen, aber als ich eine Hose in doveGröße 40 fand und probierte und der Reißverschluss immer noch nicht zuging, war meine weihnachtliche Stimmung dahin.
Was ist passiert? Ich habe doch zu Hause so viele passende Sachen und die sind nicht in Übergröße. Deprimiert fuhr ich nach Hause und die Models von den Werbeplakaten grinsten mich an und flüsterten das gemeine kleine Wort: "Diät".
Ich zog eine Diät wirklich in Erwägung, obwohl ich absolutes Normalgewicht habe. Doch dann kam ich zu dem Entschluss, dass nicht ich zu dick bin, sondern die Modewelt einfach Kleidung für 12-jährige, kurvenlose Teenager produziert. Das tolle an meiner Entscheidung ist, dass sie inzwischen auch von vielen Konzernen unterstützt wird. Man hörte vor kurzem in den Medien, dass Italien die Mager-Models verbieten will und Spanien das schon tat.
dovefrauen Allen Konzernen voraus ist aber Dove mit ihrer Kampagne „Initiative für wahre Schönheit". Auf Werbeplakaten und in Spots findet man unter dem Namen Dove nur noch „echte" Frauen. Für die, die nicht mehr wissen was das ist: das sind Frauen mit Kurven, keinem perfekten Gesicht, unretuschiert und mit sehr viel Lebensfreude und Ausstrahlung. (Und alle mit perfekter Haut!) Diese Kampagne erregte sehr viel Aufsehen, viele Frauen und Mädchen fühlten sich angesprochen und endlich verstanden. Dove machte eine globale Studie über das Verständnis junger Menschen im Bezug auf Schönheit, mit erschreckenden, aber nicht unerwarteten Ergebnissen. Daraufhin kam die Dove Aktion für mehr Selbstwertgefühl in Zusammenarbeit mit dem Frankfurter Zentrum für Ess-Störungen. Mütter können sich auf der Website als Hilfestellung in der Erziehung ihres Kindes einen Leitfaden für mehr Selbstwertgefühl bestellen und Pädagogen bekommen hier einen Film über die Inszenierungs-Tricks der Modebranche. Ein Dove-Werbefilm zeigt wie ein Model von Normalo auf Plakatfähig retuschiert wird. Schade ist nur, dass das Film-Material nur für Pädagogen erhältlich ist, es gibt sicher genug Frauen und Mädchen außerhalb von Bildungsanstalten, die sich auch dafür interessieren. Ich habe übrigens inzwischen eine passende Hose gefunden, die Erinnerung an meinen Einkaufstrip lässt aber immer noch meine Nackenhaare tanzen. Ich hoffe wirklich die „Normalo-Hosen" waren an diesem Tag einfach nur ausverkauft. Aber auch daraus könnte der Einzelhandel lernen: Die Hosen die Model-Maße verlangen bleiben auch zu Weihnachten übrig!



Kann Werbung Menschen retten?
Insights/Campaigns


Wer an Amnesty International denkt, dem kommen vermutlich als erstes Menschenrechte in den Sinn und dann gleich als nächstes fallen einem wieder die Spendenkeiler ein, die an Wiens stark frequentierten Plätzen anzutreffen sind. Doch der Schutz von Menschenrechten und das Aufzeigen von Missständen kostet nun einmal Geld.

In anderen europäischen Ländern setzt die Menschenrechtsorganisation weniger auf Direct Marketing als viel eher auf aufrüttelnde Werbekampagnen mit überraschenden Konzepten.

Wie könnte es sich wohl anfühlen, auf einem elektrischen Stuhl zu sitzen? Bei Bushaltestellen in Spanien konnte jeder wartende Fahrgast davon zumindest einen geringen Eindruck erfahren:

amnesty_stuhl.jpg

Der spanische Zweig von Amnesty International wollte damit auf die Grausamkeit und die Unmenschlichkeit der Todesstrafe aufmerksam machen. Über 4000 Gefangene weltweit warten in ihren Zellen auf die Hinrichtung. Realisiert hat diese Kampagne die Agentur Contrapunto aus Barcelona.

In der Schweiz machte die Walker Werbeagentur aus „normaler" Plakatwerbung einen Eyecatcher. Unter dem Motto „Es geschieht nicht hier, aber jetzt" wurden Szenen von Menschenrechtsverletzungen durch Plexiglas auf alltägliche Orte übertragen, wie hier der liberianische Kindersoldat:

amnesty_nichthieraberjetzt.jpg

Diese mit nur 200 Plakaten bestückte Kampagne sorgte weit über die Grenzen der Schweiz für großes Aufsehen und fand auch in anderen Ländern Nachahmer.

Zuletzt kritisierte Amnesty International westliche Politiker scharf, die aus wirtschaftlichen Gründen über die massiven Menschenrechtsverletzungen in China hinwegsehen. Dass in China nicht lange gefackelt wird, bevor ein Todesurteil verhängt wird, will Amnesty mit dieser Kampagne zeigen:

amnesty_china.jpg

„Eines von 68 Verbrechen auf das in China die Todesstrafe steht, ist Steuerbetrug" steht auf dem Punkt, auf dem auch der Todeskandidat vor seinen Exekutoren stehen würde. Natürlich kann Werbung nicht retten, aber zumindest Aufmerksamkeit schaffen.

Gefunden auf Marketing Alternatif




Marketing fürn' Häfn
Insights/Campaigns


Nur die Fernsehserien, die in den USA erfolgreich sind, schaffen es früher oder später nach Europa. Meistens allerdings eher später, so auch "Prison Break", deren Start in Portugal mit einer originellen Marketing-Aktion begangen wurde.

Blut ist dicker als Wasser, heißt es doch so schön. Unter anderem ein Grund dafür, warum sich der Ingenieur Michael Scofield dazu entschließt seinen Bruder Lincoln Burrows aus dem Gefängnis zu befreien. Michael ist von Lincolns Unschuld in einem Mordfall überzeugt und begeht selbst ein Verbrechen um bei ihm sein zu können. Allerdings nicht ohne vorher den perfekten Plan zum Ausbruch vorbereitet zu haben...

prisonbreakofficial

Das ist in groben Zügen die Story der Erfolgsserie "Prison Break" des US-Fernsehsenders Fox. Bereits seit 29. August 2005 begeistert die Serie das Publikum der Vereinigten Staaten und war heuer sogar für einen Golden Globe nominiert. Während der Ausstrahlungstermin für den deutschsprachigen Raum  - die RTL Group hat zwar die Recht erworben - noch nicht fixiert ist, startet die Serie bereits in Portugal. Hier hat Fox Portugal die Agentur Torke mit Marketing zum Start für dieses ungewöhnliche Fernsehformat beauftragt.

Und Torke hat sich einiges einfallen lassen. So wurden fünf Männer zusammen gekettet in orangen Häftlingsoveralls durch die Lissabonner Innenstadt geführt. Unter der Aufsicht von zwei falschen Polizisten verteilten sie hier Flyer zur Serie.

prison_torke2

Außerdem wurden Plakate an ungewohnten Orten angebracht, wie zum Beispiel hinter diesem Parkzaun.

prison_torke3

Auch die Eyecatcher mit dem hervorlugenden Protagonisten von "Prison Break", die sowohl in Geschäften als auch an öffentlichen Orten platziert wurden, sorgen für zusätzliche Aufmerksamkeit.

prison_torke4  

Definitiv eine Kampagne, die Lust darauf macht, das Abenteuer Gefängnisausbruch hautnah im Fernsehen mitzuerleben!






<< Start < Previous 1 2 Next > End >>
Page 1 Of 2