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Alles nur gespielt ... oder?
Insights/Mixed Stuff


„Mum, komm schnell! Oh nein sieh nur, Dad wird von Fliegen aufgefressen. Ach Mum, ich habe dir doch gesagt, räum endlich einmal auf...". Alltag? Nein? Doch, allerdings nicht unser Alltag, doch der vieler tausender und abertausender virtueller Familien, die wir hegen und pflegen, denen wir die böse Schwiegermutter ins Haus schicken, um sie ein paar Minuten später im Swimmingpool ersaufen zu lassen. Böse? Au ja! So sind sie nun einmal, die „Sims".

ScreenshotAreal mit Bildausschnitt

Diese knuffigen süßen Familien, die uns ans Herz wachsen, deren Schicksale wir vom Anfang bis zum hoffentlich nicht allzu bitteren Ende miterleben, dieses Spiel, in das wir immer mehr und mehr Geld reinstecken, denn: Natürlich muss es Jahreszeiten geben und ohne Haustiere kommen wir auch nicht aus.

Aber trotz allem: Es ist nur ein Spiel. Korrigiere. Es WAR nur ein Spiel. „In the Hands of Artists" ist ein Wettbewerb mit Ausstellungscharakter und zeigt, dass es weit schlimmer kommen kann, als einfach nur nach dem Bestsellergame süchtig zu sein: Es kann auch in unsere Welt übergreifen. So wird Kunst nach „Sims"-Manier entworfen, Gegenstände designed, aber auch Machinima entwickelt - In-Game-Videos im Stil echter Filme, aber eben mit Sims als Hauptdarstellern.

Besucher der Ausstellung sollen die Möglichkeit haben, „Simasticus" zu spielen. Simasticus ist eine Art Integration des Sims-Spiele-Interface in die reale Welt. Mittels eines Programmes sieht der Spieler einen von einer Kamera gefilmten Platz, nun kann er Elemente der Sims dort einfügen. Stehen etwa zwei Menschen nebeneinander, die einander nicht kennen, so kann der Spieler sie mittels Sprechblasen kommunizieren oder durch Gegenstände interagieren lassen. Ein Projektor wirft die Sprechblasen neben die tatsächlich dort stehenden Personen, sodass diese nun miteinander in Kontakt treten können, wenn sie sehen, dass sie über Sprechblasen miteinander flirten.

Da sehen wir's wieder: Das wahre Leben ist auch nur ein Spiel. Aber mit einer tollen Grafik.

SimasticusProjektor

Quelle: coolhunting




Rambo im Teleshopping Kanal
Insights/Campaigns


Teleshopping

Teleshopping kennt jeder. Aber was Clive und Sue in diesem Spot verkaufen, hat’s in sich. 10.000 Sturmgewehre AK-47 warten auf kaufhungrige Anrufer. Schwarzgeldkonten und Bargeld gerne akzeptiert. So gesehen im neuesten Spot von Amnesty International, der gekonnt mit dem Verfremdungseffekt spielt, um so eindrucksvoll den weltweiten Waffenhandel zu thematisieren. Video mit Buzz-Effekt garantiert!

 


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Schlagt euer Zelt vorm Telewebber auf
Insights/Mixed Stuff


 

Telewebber, das ist eine vielversprechende Kombination aus TV und Web - zumindest soll es das werden, denn Telewebber gibt es noch nicht. Aber solang die ersten Livetests laufen, können interessierte User bereits ihre virtuellen Zelte aufschlagen!


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Spring, Nora, spring!!
Insights/Campaigns


Ich habe es getan. Ich tue es sonst nie. Ich hab ein Ad auf einer Page angeklickt. Nora ist schuld, ich wollte dass sie springt. web_links.jpg
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Überhaupt nix zu verstecken
Insights/Campaigns


 

Der Grundgedanke ist ja alt - klare Sache und davor braucht sich auch niemand zu verstecken. Viele Webseiten nutzen „echte Führer" um einen interaktiveren Charakter zu entwickeln und eine Art von virtueller Kundenbetreuung anzubieten. BudTV etwa hat das nett in Szene gesetzt.

Nur...dort war die Dame nicht ganz so freizügig. Die Dame auf nothing-to-hide hingegen zeigt ganz genau, was sie zu verstecken hat: Gar nichts. Damit sie am eigenen Leib vorführen kann, was die Produkte, für die sie wirbt, eigentlich bewirken. Natürlich alles erst ab 18, also liebe Kinder, lasst schön die Finger von der Seite.

StartseiteEine ProdukterklaerungFreundlich weist die luftig gekleidete Dame mit dem festen Sitzfleisch auf die Produkte hin und erläutert zu jedem Einzelnen Wirkungsweise und Inhaltsstoffe. Nett und freundlich, in der Tat. Und was schön ist: Von Dove hat man definitiv gelernt. Die Dame ist eindeutig eher „normal" denn „spaghetti-like", auch wenn eine Spur „normaler" bestimmt angebracht gewesen wäre. Und wir Frauen können gar nicht kritisieren, was wir denn an - nennen wir es einmal so - Blickbefriedigung von einer nackigen Dame hätten, ein Klick auf den Werbespot beruhigt wohl jedes Gewissen. Allerdings: Inwieweit dann noch auf das gehört wird, was die freundliche Dame eigentlich genau sagt, nun, das sei dahingestellt.

Videoausschnitt 1Videoausschnitt 2

 

 

 

 

 

Im direkten Vergleich von elave mit dem altbekannten Dove-Spot bleibt zu sagen: Dove hat ein gutes Sprungbrett gegeben, das von elave noch freizügiger, aber nicht so lebensnah, gestaltet wurde, also nicht unbedingt besser oder innovativer. Ist ja alles schon mal dagewesen, nur gibt es hier noch etwas „zum Kucken".

LogoNett am Rande: Die Dame ist ein klein wenig ungeduldig. Verweilt man eine Minute unbeweglich, räuspert sie sich erst einmal freundlich, um dann auf die verschiedenen Verlinkungen hinzuweisen und schließlich seufzend ein paar Mal mit den Schultern zu zucken. Frauen....

 

Quelle: nothing-to-hide






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