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Artikel getagged mit Coca Cola

Coca Cola verklagt Coke Zero
Insights/Campaigns


Kontroversen im Coke-ManagementKlagen in der freien Wirtschaft sind ja nicht ungewöhnlich. Alleine so viel Geld, wie es beispielsweise YouTube anderen Medienkonzernen wegen Urheberrechtsverletzungen theoretisch mittlerweile schuldet, muss erst erfunden werden. Wenn allerdings ein Konzern seine eigene Marke verklagt, dann ist das schon etwas seltsam. So gesehen bei cocacolazero.com. Coca Cola ZeroUnter anderem dokumentiert die Seite per versteckter Kamera, wie sich die Leute bei Coca Cola juristisch den Gar ausmachen wollen.

Natürlich ist das bloß ein absurder Markentingscherz, der auf raffinierte Art und Weise seine Message kommuniziert: Coke Zero schmeckt genauso wie Coke. Nur statt einfach nur den USP sinnlos zu beteuern, wie es auch heute noch in der Werbung so erstaunlich oft gemacht wird, wusste man bei Crispin, Porter & Bogusky die Botschaft auf witzige Art und Weise auf den Punkt zu bringen.

Coke versus Coke Zero

Ob das allerdings wirklich reichen wird, Coke Zero als Marke zu etablieren, ist zu bezweifeln. Denn schon der Grundgedanke hinkt beträchtlich: Coca Cola Light hat ein „Frauen-Image". Also nahm man das Coca Cola(mehr oder weniger) gleiche Getränk nochmals her und versucht nun, diesem ein Image zu geben, sodass es für 20 bis 29-jährige Männer interessant wird. Wenn da nur mal kein Denkfehler bezüglich Ursache und Wirkung besteht. Beim Produkt selbst sieht die Coca Cola Company den Unterschied offiziell darin, dass Coca Cola Light über „eigenen einzigartigen Geschmack" verfüge, während Coke Zero „fast wie die klassische Coca-Cola" schmecken soll. Warum ersterer älter und weiblich, zweiterer jünger und männlich ist, sollte vielleicht auch mal jemand erklären.New Coke

Tatsache ist, dass mit echtem Zucker gesüßte Getränke besser schmecken als künstlich gesüßte. Wer also zu den Zuckerfreien greift, tut das zumeist aus gesundheitlichen Gründen, auch wenn mittlerweile nicht mehr ganz unbekannt ist, dass künstliche Süßstoffe bei der Mast verwendet werden, da sie appetitanregend wirken sollen.

Ob "echter Geschmack und zero Zucker" bei den Coca Cola-Managern wirklich realistische Erwartungen geweckt hat, bleibt jedenfalls fraglich. Im Zweifel kann Coca Cola Coke Zero ja immer noch klagen. Oder die Marke einfach wieder einstellen.

Gefunden auf: cocacolazero.com




Coke Zero- Nur für Männer
Insights/Products


salute3.jpg „Wie fühlt man sich, wenn man der schönste Mann im Raum ist?" So etwas lässt man sich sicher gerne von einer freizügigen Französin fragen und im Coke Zero Zeitalter muss man dafür nicht einmal reich oder gutaussehend sein.
Lange habe ich mich gefragt, was an Coke Zero jetzt eigentlich so neu ist, eine Version ohne Zucker gibt es von Cola ja immerhin schon. Jetzt ist das Geheimnis endlich gelüftet, durch diese witzige Marketingidee.
Auf der neuen, echt maskulinen Website von Coke Zero gibt es jede Menge Spiel und Spaß, aber nur für Männer. Warum? Coke Zero ist das männliche Cola light. Um diese Neuigkeit zu verbreiten startete die Coca Cola Company ein Gewinnspiel. Wie auch schon bei Coca Cola und Coca Cola light findet man auf jeder Flasche Coke Zero einen Code. Soweit nichts besonders. Dieser kann nun aber auf einer eigenen Seite, also nicht myCokeMusic.at , eingegeben werden, um diesen gegen wahrlich männliche Prämien einzulösen. Statt dem myCokeMusic.at System, wo mit Codes unterschiedliche Mengen an so genannten Coins gewonnen werden und diese dann beliebig für iTunes Songs, Handyspiele und ähnliches eingelöst werden kann, gibt es für die Codes von Coke Zero Sofortgewinne. Neben sofort zu gewinnenden salute.jpg20.000 iTunes Songs und Handy-Hintergründen mit viel nackter Haut, gibts PSP- & PlayStation 3 Games und Konsolen zu gewinnen. Also wahrhaft männliche Preise.
Passt einem der gewonnene Sofort-Preis gar nicht in den Kram, so gibt es nun die Möglichkeit zu „motzen". Auf gut Glück kann man die Software, die hinter der Website steckt, anstänkern und darauf hoffen, dass diese einem einen besseren Gewinn zuteilt. Nachdem der Benutzer hier alles auf eine Karte setzt, kann es natürlich genau so passieren, dass man letztendlich überhaupt leer ausgeht.
Neben den Codes auf den Coke Zero Flaschen gibt auch noch Rubbel Lose, die auf Events oder in Bars ausgegeben werden sollen. Freigerubbelt enthalten auch diese wieder einen Code, mit dem sich aber andere, mindestens genauso männliche Überraschungen freischalten lassen: 10 Playboy Abos, 25 Halbjahresvorräte von Coke Zero und schließlich eine 2 wöchige Australienreise für 2 Personen lassen Männerherzen höher schlagen.
Die ganze Aktion ist eingebettet in einer Flash-lastigen Website mit viel schwarz und einer guten Portion Macho- und „Gangster"-Gehabe. Man will der Zielgruppe, dem „richtigen Mann", eben das saltue2.jpgGefühl geben, sich verstanden zu fühlen, in all seinen Wünschen. Das wird spätestens dann klar, wenn die kesse Französin aus dem Screensaver, den man kostenlos von der Website herunter laden kann, den Benutzer fragt ob sie ihn anstarren dürfe, weil er doch trainiert hätte, ob er wisse wie all die Frauen im Raum ihn nennen und wenn sie schließlich sogar den Bildschirm von innen zu putzen beginnt. Politisch korrekt ist das wohl nicht und passt somit herrlich ins Konzept dieser Werbeaktion. Denn wer will das schon, wenn man die Auswahl zwischen political correctness oder tanzende Gestalten mit der Möglichkeit zum eigenen-Foto-hochladen (und zum Blamieren seiner Freunde), „Schnecken checken" & der eben erwähnten Französin, hat?
„Wo-ran dengst du geradde? Fuzzball? gutt!" *schelmisches Lächeln*

Quelle: www.cokezero.at




It's a Coke's World
Insights/Mixed Stuff


Wenn die bekannteste Marke der Welt sich selbst ein neues Museum baut, dann kann davon ausgegangen werden, dass geklotzt wird. Kleckern sollen da lieber die anderen. Die Sprache ist hier natürlich von einem an sich picksüßen Softdrink, dessen Schriftzug auf der ganzen Welt gekannt wird: Coca Cola.

altewoc.jpgIn Atlanta, Hauptstadt des US-Bundesstaats Georgia, entsteht auf 81.000 Quadratmeter die neue, spektakuläre Coca Cola-Erlebniswelt, the New World of Coca Cola. Neu deshalb, weil es in Atlanta, hier ist auch die Firmenzentrale beheimatet, bereits eine alte Welt des Softdrinks gibt. Doch die Coca Cola-Führung hat beschlossen die 17 Jahre alte Coke-Welt, die immerhin 13 Millionen Besucher angezogen hatte, durch eine neue zu ersetzen.

 

Die Zeit, die Marke und die Konsumenten hätten sich verändert und diese Veränderung soll in der New World of Coca Cola ihren Ausdruck finden. Hier werden über 120 Ausstellungsstücke zu bewundern sein, weiters soll ein 4D-Kino eingerichtet werden und natürlich kann jede erhältliche Form von Coca Cola verkostet werden. Hier ist bereits eine virtuelle Tour durch das Gebäude möglich.

New World of Coca Cola

Das gesamte Areal, der Pemberton Place, benannt nach dem Apotheker Dr. John S. Pemberton, der das damals noch kokainhaltige Getränk 1886 erfunden hat, soll vor allem als Erholungsgebiet dienen. Neben der Cola-Erlebniswelt werden fast 20.000 Quadratmeter Grünfläche den Einwohnern Atlantas zur Verfügung stehen. Außerdem stellt Coca Cola Teile des Geländes dem Georgia Aquarium und einem Zentrum für Menschenrechte zur Verfügung.

Für die Gestaltung der Gebäude zeichnet die international renommierte Architekturagentur Jerde Partnership verantwortlich. Durch dieses animierte Video ist ein Anflug auf den Pemberton Place möglich. Auch der Fortschritt bei den Bauarbeiten kann ich einem Zeitraffer mitverfolgt werden.

Am 24. Mai öffnet die neue Welt von Coca Cola ihre Pforten. Vielleicht ist es fast spannender abzuwarten, was Pepsi dem entgegenzusetzen hat.




Virale Happiness
Insights/Campaigns


Ein Mitarbeiter der Happiness FactoryEs gibt Werbespots, die wirklich so gut wie allerorts auf große Sympathien stoßen. Einer davon war die Happiness Factory von Coca Cola, in dem offenbart wird, welch hochkomplexer Vorgang hinter dem Kauf einer Cola beim Automaten steckt. Dahinter verbirgt sich nämlich ein ganzer Subkosmos, in dem zahlreiche verschiedenartige Kreaturen nach dem Einwerfen der Münze ihr Allerbestes geben, um die braune Limonade abzufüllen und zum Ausgang zu transportieren. Dabei handelt es sich nicht nur um eine logistische Meisterleistung, sondern auch um einen kulturellen Megaevent für die Happiness-Factory-Arbeiter, neigen diese doch dazu jede Abfüllung einer weiteren Flasche ganz groß abzufeiern – was der durstige Otto Normalcolatrinker allerdings nicht einmal ansatzweise ahnt, wenn er vor dem leuchtenden großen Kasten steht.

Das ist der Clou der äußerst liebevoll animierten Clips, die sich vor vergleichbare DreamWork-Kinoepen nicht zu verstecken brauchen. Weil die Spotlinie so gut ankam, wurde sie nun auch fürs Netz als Advergame adaptiert. Und das hat sichAuf Jobsuche... gewaschen: Wie schon in den Spots glänzt auch hier die Happiness Factory mit einer wunderschöne Grafik in den herrlichsten Farben, wie man es von Online Games nicht gewöhnt ist. Freilich hat das auch seinen Preis, der sich vor allem durch seine enormen Ladezeiten bemerkbar macht. Zudem wird sich die Happiness aufgrund der hohen Anforderungen auf User mit älteren Laptop-CPUs nur schwer übertragen lassen. 

Zwar glänzt die Microsite nicht gerade mit einer Revolution an Innovationen – nette Spielchen mit den knuddeligen Protagonisten, und freilich auch die Filmchen gibt es zu bestaunen –; die Seite ist aber so nett gemacht, dass es sich auf alle Fälle lohnt, sich das einmal anzusehen. Auch für User, an denen die Happiness-Factory-Kampagne spurlos vorüber gegangen ist, sollte sich der Besuch lohnen. Schließlich handelt es sich dabei um die putzigste Fabrik aller Zeiten!

So funktioniert das also! 

Gefunden auf: coca-cola.com  




Weihnachtsgrüße made at home
Insights/Campaigns


 

Youtube ist nicht nur ein Begriff, Youtube ist eine Ikone geworden. Wer von Online-Filmclips welcher Art auch immer redet, meint mit hoher Wahrscheinlichkeit Youtube. Nicht ohne Grund gab Google vor einigen Monaten die Übernahme des Videoportal-Giganten bekannt. Und Gigant ist ein milder Ausdruck, hat Youtube doch aktuellen Zahlen zufolge einen Marktanteil von fast 50%. Täglich werden 100 Millionen Videos abgerufen und 65.000 neue platziert.

Kurzum: Youtube ist in aller Munde. So wie Weihnachten - in Augenblick.

Holiday WishcastDas muss sich doch nutzen lassen, dachte sich nun Coca Cola und hat sich mit dem Portal zusammengeschlosse, um - basierend auf dem Youtube-Service - unter dem Titel „Holiday Wishcast" eine Seite auf die Beine zu stellen, die allen bei Youtube registrierten Besuchern die Freiheit gibt, eigene kleine Videogrüße auf die Seite hochzuladen. Diese sollen nicht länger als zwei Minuten sein und kein Copyright-geschütztes Material beinhalten.

Upgeloadete Videos, nicht nur die eigenen, lassen sich dann per Klick auf das eigens erstellte Banner als virtuelle Grußkarten versenden. Die Home-made Filmchen sind natürlich nicht die einzige Auswahloption, dazwischen finden sich immer wieder kleine Werbevideos des Zuckerwassermachers selbst, immer unterlegt mit der typischen Musik. Diese Videos werden übrigens direkt über die Coca Cola-Seite abgerufen.

WeihnachtsgrussUnter regelmäßigen Youtube-Nutzern hat die Idee für Aufmerksamkeit gesorgt und besonders angesehene Video-Uploader haben sich bereits an der Sammlung beteiligt, was wiederum dafür sorgte, dass mehr Besucher diesen Service nutzen. Die verschickten Videos erregen beim Empfänger aufsehen, dieser sieht sich die Seite selbst auch an, verschickt vielleicht etwas und schon befinden wir uns in der Endlosschleife.

Der Grund ist simpel: Die Zeit, als elektronische Grußkarten noch interessant waren und Aufsehen erregten, ist vorbei. Witzige, vielleicht sogar selbst gemachte Videos hinterlassen einen bleibenden Eindruck.

CokeDie Idee ist natürlich genial, Mundpropaganda auf höchster Stufe, angetrieben allerdings von den populären Namen Youtube und Coca Cola. Diese sind übrigens nicht die Einzigen, die diese Idee hatten, Levi's hat auch schon versucht, Fuß im Videoportal zu fassen. Hierbei geht es darum, exklusive Backstage-Videos populärer Bands ins Netz zu stellen, und so ein breites Publikum anzusprechen. Dass die Idee fruchtet, zeigt das Besucherinteresse. Bleibt nur zu hoffen, dass dies nicht zu einer Markeninvasion ausartet, sondern vielmehr kleinere Labels die Idee aufgreifen und sich so in einer ähnlichen Form einen Namen machen können. Das Publikum ist vorhanden. Wo sind die Ideen?

Gefunden auf: www.youtube.com/greeting_browser






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