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Es grüüünt so grüüüün
Insights/Campaigns


 

greenthing.jpgEigentlich grünt es ja gar nicht. Und genau darum sind auch wir gefragt, die grüne Sache zu tun. Welche grüne Sache? Na hallo, das wechselt doch von Monat zu Monat! Denn seit mittlerweile 52 Tagen wird die Menschheit ja dazu aufgerufen, die grüne Sache zu tun. Aber erst muss ich wohl mal genauer erklären: dothegreenthing.com ist eine wunderbare, stetig wachsende Community, die es sich zum Ziel gesetzt hat, die Welt ein klein bisschen grüner zu machen - erraten: Umweltschutz, Klimarettung und Nachhaltigkeit sind die Zauberworte. Das ist aber alles mit schrecklich viel Arbeit verbunden (sollte man zumindest meinen, wo sich doch alle so vehement dagegen sträuben) und genau da knüpft dothegreenthing an. Denn warum sollte es nicht Spaß machen, ein bisschen grün zu machen?

 

 

switch_lights_off.jpgIm Oktober hieß das: Mal zu fuß gehen. Und das macht sogar richtig Spaß, denn da läuft einem genau Sie über den Weg. Die Eine. And they lived happily ever after.

Im November heißt es nun, das Licht auszumachen. Weil im Dunkeln lassen sich so viele Dinge so viel besser erledigen. Rummachen zum Beispiel. Oder rumwedeln (jaaaa...). Oder schlafen. Dabei gibt es übrigens Hilfe: Jeder ist aufgerufen, ein Schaf (natürlich ein Bild) hochzuladen, dafür gibt es ein Schäfchen-Zähl-Video, das mit jedem Schaf natürlich ein bisschen länger wird. Nett!

dark_eyes.jpgImmer mehr Designer, Autoren, aber auch Musiker und Komiker schließen sich der Community an und kommen selbst mit genialen Ideen für die Grüne Sache des Monats, die dann brilliant propagiert wird - weil lesen so anstrengend ist, gibt es immer ein zum Schreien komisches Video, wer aber doch die Augen ermüden will, kann auch einen Blog mitverfolgen, der David Sedaris' ultrabösem Schmäh um nichts nachsteht. Außerdem gibt es Podcasts, Lieder (cool!), Bilder und Audiostorys, die, liebevoll gestaltet, Spaß am Klimaschutz wecken sollen. Na hoffentlich vergisst mensch vor lauter Spaß und Vergnügen nicht den Ernst hinter der Sache!

 

Quelle: viralmonitor




Ich glaub’, ich leg mich quer
Insights/Mixed Stuff


 

Urban Outfitters BlogHast du vor fünf Jahren einen eigenen Blog gehabt? Ja? Gratulation, du warst ja richtig innovativ! Hast du gestern beschlossen, ein Blog wäre mal eine nette Idee? Stell dich bitte hinten an, oh und schenk einem Freund eine Tafel Schokolade, damit er ab und zu deine Texte liest und einen Kommentar postet. Sonst bist du vielleicht deprimiert.

GroßdarstellungUm mit einem Blog aufzufallen, sind wirklich einzigartige Einfälle vonnöten, die es den Menschen schmackhaft machen, aus der unendlichen Auswahl an Blogs genau diesen einen herauszupicken.

Der Blog der Urban Outfitters, einer in mehreren Großstädten vertretenen Textilhandelskette - wobei natürlich jede Stadt ihren eigenen und individuell gestalteten Blog hat -, ist von genau dieser Sorte.

Auf der einen Seite besticht das auffällige Design, das ein wenig an eine Zeitschriftencollage erinnert, auf der anderen Seite die wohl längste Side-Scrollbar der Welt. Ruft Guinness an, es ist vollbracht!

San FranciscoFür jeden Shop gibt es News und Informationen, aber auch spezielle kulturelle (Underground-)Events werden angekündigt. Es wird immer versucht, so aktuell wie möglich zu sein und Events, auch in kleinerem Rahmen, rechtzeitig voranzukündigen, sodass diese Funktion für Interessierte zu einem unverzichtbaren ständigen Begleiter werden kann.

Blog ist in der Tat nicht gleich Blog. Und hiervon können sich andere ruhig eine Scheibe abschneiden.

 

Quelle: brandflakes




Remember: These Come From Trees
Insights/Mixed Stuff


 

These Come From Trees Wie schnell sich doch etwas herumsprechen kann, wenn es der Rede wert ist! Gelungenes Word of Mouth Marketing macht's möglich! Alles was man dazu braucht, ist eine gute Idee, eine bessere Geschichte und zu guter letzt ein noch viel besseres Produkt! Wie das geht, zeigt uns Pete Kazanjy mit seinem „These Come From Trees " Blog, der dem überhand genommenen Papierverbrauch in Fast Food Restaurants den Kampf angesagt hat! Über den Blog vertreibt Kazanjy Aufkleber mit dem Schriftzug „These Come From Trees" und fordert Besucher auf, diese Sticker auf öffentliche Servietten- und Papierhandtuchspender zu kleben! Eine Strategie, in der es darum geht, die richtige Botschaft zu richtigen Zeit am richtigen Ort zu platzieren.

 

Rettet den Wald! Laut Kazanjy's Blog ist ein einziger seiner Aufkleber in der Lage, 100 lbs an Papier, was etwa 45 Kilogramm entsprechen, jedes Jahr zu sparen. Umgerechnet in Bäumen, könnte so jährlich pro Sticker das Papiervolumen eines ganzen Baumes gerettet werden! Nicht schlecht für ein kleines Viereck Klebstoff!

 

 

 

Bewusst sein! Kazanjy, ein Produktmanager und -Designer aus Kalifornien, hatte den Geistesblitz zu diesem Projekt eines Tages während dem Mittagessen, als er plötzlich den exorbitanten Verschleiß an mehr oder weniger benutzten Servietten realisierte.

 

 

 

Serviettenspender Unmengen von Servietten, unbenutzt und sinnlos weggeworfen von Restaurantbesuchern - sich selbst mit eingeschlossen. Dem musste Einhalt geboten werden, soviel stand fest. Kazanjy war der Meinung, dass bereits ein kleiner Hinweis genügt, den Menschen ihren Verbrauch bewusst zu machen! So führte ihn seine eigene Überzeugung dazu, ein Experiment im Zuge des Umweltschutzes zu wagen.

 

 

Papierhandtuchspender Und es hat funktioniert! Man verbinde lediglich die Liebe zur Natur mit designerischer Fingerfertigkeit und Viralem Marketing und fertig ist das Lauffeuer Mundpropaganda! These Come From Trees Stickers starten den hoffnungsvollen Versuch ein paar hunderttausend Bäume jährlich zu retten und die Bevölkerung wach zu rütteln. Ein genialer Schachzug, der zeigt, Menschen zu weniger Verschwendung zu motivieren, ist extrem leicht: man muss sie nur auf ihr Verhalten aufmerksam machen!


Übrigens gilt auch für andere Lebensbereiche! These come from trees, too!

Muss das sein?!

 

 

 

 

 

Gefunden auf: http://womma.org/




Schätzelein!
Insights/Campaigns


 

Horst SchlämmerDicke, ungepflegte Spiegeltrinker mittleren Alters sind lustig - sofern man nicht mit ihnen verheiratet ist oder sie zum Vater hat (vermutlich). In Fernsehserien sind derartige Figuren jedenfalls immer der Bringer: Man denke da nur an Barney Gumble aus den „Simpsons" oder an den Nachtwächter Kurti Blahowetz der legenderen österreichischen TV-Milieustudie „Ein echter Wiener geht nicht unter" aus den 70er Jahren.

Das hat offenbar auch der deutsche Komiker Hape Kerkeling erkannt und daraufhin die chronisch betrunkene Kunstfigur „Horst Schlämmer" kreiert. Schlämmer, Immer fotogen...so die offizielle Biografie, ist stellvertretender Chefredakteur bei einer Kleinstadtzeitung mit der Lizenz, fremde Frauen jovial „Schätzelein" zu nennen und unentwegt komische Schnalzgeräusche von sich zu geben. Und siehe da: Kerkelings alkoholkranke Einfaltspinsel-Charaktere wurde beim Fersehpublikum sofort der Renner. Wenn sich ein Entertainer erst einmal eine gute Marke geschaffen hat, braucht er sich um Pointen erst gar nicht mehr bemühen. Auch Jerry Lewis brauchte nur tollpatschig, Louis de Funes nur hektisch und Bud Spencer nur gewaltbereit zu sein, um die Massen zu erheitern.

Wenn nun schon einmal so eine beliebte Marke da ist, dann liegt es ja eigentlich nur nahe, diese Golf V als Fahrschulautoauch für Marketingzwecke zu verwenden. Im Fall von Horst Schlämmer hat man sich für eine witzige virale Internetkampagne entschieden. Auf schlaemmerblog.tv, das den Untertitel „Ich mach jetzt Führerschein!" trägt, ist der Journalist zu bewundern, wie er Fahrstunden nimmt. Beste Voraussetzungen für ein unterhaltsames Videoblog. Finanziert wird der Spaß von VW, und ein VW Golf ist wohl auch nicht ganz zufällig Schlämmers Fahrschulauto. Gedreht wurden die Clips im Jänner in Schlemmers vielgerühmten Heimatort Grevenbroich, und zwar, typisch Blog, mit einfachen Mitteln, wie beispielsweise einer Handkamera.

Schlaemmerblog.tv kann offenbar mit beeindruckenden Nutzerzahlen aufwarten: Einträge mit über Schlaemmer.tv40 Kommentaren oder mit mehreren tausend Stimmen bewertete Videos können sich tatsächlich sehen lassen (wenn sie denn echt sein sollten). Gelungen ist die Kampagne aber auf alle Fälle. Echte Fans wollen schließlich einfach ihren Schlaemmer sehen, auch wenn nicht immer ein Übermaß an kreativer Raffinesse dahinterstehen muss. Bei den Bud Spencer und Terence Hill-Filmen haben die meisten ja auch nur auf die immergleichen Schlägereiszenen gewartet.

Gefunden auf: Schlaemmerblog.tv




Use Firefox or give me one hundred...cents!
Insights/Campaigns


Use FirefoxDiesen Satz zischt ein gar nicht Dr. Evil ähnlich sehender Mann in eine Webcam bei sich zu Hause irgendwo in Deutschland. Woher ich das weiß? Weil er sein Video mit der Botschaft „Firefox ist der beste Browser wo gibt“ freiwillig als lebensechtes Testimonial in der neuen viralen Kampagne der Mozilla Foundation upgeloadet hat. Und unzählige andere Firefox-Fans haben es ihm gleichgetan.

Die Seite ist Teil der neuen viralen Kampagne von Firefox, bei der die Mozilla Foundation im Gegensatz zu der Kampagne vom letzen Jahr, die ebenfalls auf Mundpropaganda abzielte, ein voller Erfolg ist. Warum? Der Unterschied liegt in der Wahl der viralen Strategie. Wurden im letzten Jahr extra drei professionelle virale Movies gedreht, die sich dann via e-Mail sturmfeuergleich im Web verbreiten hätten sollten, vergaß man dabei auf einen wesentlichen Erfolgspunkt bei viralen Clips. Es fehlte ihnen der Virus, das gewisse etwas, das einen zum weiterleiten an den gesamten Kontaktordner „zwingt“. In anderen Worten: Sie waren einfach sau langweilig.

Use FirefoxDabei ist der Erfolg, den Firefox bis jetzt weltweit feiern konnte, zum größten Teil auf Mundpropaganda zurückzuführen. Weil das Produkt so gut war, dass es von allein immer weiter empfohlen wurde. Die Mozilla Foundation hat sich  nun eines Besseren besonnen. Sie macht das einzig Richtige und setzt bei der neuen Kampagne auf ebendiese Stärke: Man lässt die eigenen Fans zu Wort kommen.

Mit Hilfe des Firefox Flicks Testimonial Tools können Begeisterte bis zum 21. Februar 2006 Ihre Meinung zum Firefox 1.5 kundtun und ganz nebenbei wöchentlich nette Preise abstauben. Einzige Voraussetzungen: eine Webcam. Und eine lockeren Spruch auf den Lippen. Und sofort trägt man seinen Teil zu einer authentischen, ehrlichen, witzigen und daher erfolgreiche Word-of-Mouth Kampagne bei.

Unterstützt wird der Ad-Contest von einem Blog inkl. Forenfunktion, das gut gepflegt und dementsprechend gut angenommen wird.

Und wer sich einige dieser aus aller Welt kommenden Clips ansieht, bekommt sogar als gar nicht mal so begeisterter Firefox-User Lust, mitzumachen und als neuer oranger Punkt auf der Firefox-Weltkarte in den Chor der Lobeshymne einzustimmen! Besser geht's kaum.

Gefunden auf
http://www.firefoxflicks.com/adcontest/

http://video2.spreadfirefox.com/

http://funnyfox.org/thenotebook.htm






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