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apples thoughts on music
Insights/Mixed Stuff


itunes musicstoreMit dem riesigen Erfolg des iPods und des iTunes Musicstores kamen für den Hersteller Apple auch schon die ersten Klagen ins Haus geflattert. Viele Stimmen beklagten Probleme die auch bei Mitbewerbern bestehen, durch die starke Marktstellung Apples bei den Musik-Produkten des iPod-Hestellers aber besonders ins Gewicht fallen.
Um genauer zu sein, geht es um das Thema DRM, digitale Rechteverwaltung. In konkreten handelt es sich um den „Fair Play" Schutz, der im iTunes Store gekaufte Musik, Videos und Filmen vor Vervielfältigung schützen soll.
Wer im iTunes Musicstore ein Lied kauft, kann dieses nur auf iPods abspielen, wird deswegen also wahrscheinlich keinen anderen Mp3-Player verwenden. Wer einen iPod hat wird Musik nur im iTunes Musikstore kaufen, da Musik aus anderen Online-Musikshops auf dem iPod nicht funktionieren.
Wenn Apple sich aber bereit erklärt DRM-freie Medien zu verkaufen, würden die Labels streiken und einfach keine Musik mehr bereitstellen.
Apple CEO Steve Jobs hat zu diesem schwierigen Thema eine Stellungnahmesteve jobs bei einer apple-keynote, als genialer redner ist er ja bekannt geschrieben, den man auf der Apple Website lesen kann.
Unter anderem beschreibt er drei Zukunftsoptionen wie es weitergehen könnte.
Steve Jobs bestreitet die Vorwürfe des Konsumentenschutzes (oben). Der durchschnittliche iPod-Nutzer hat seinen iPod vollständig mit Musik befüllt, nur 3% davon seien aber im iTunes-Store gekauft. Den Rest der Musik hat der iPod-Nutzer wo anders her, zum Beispiel von CDs gerippt. Jobs kann nicht glauben, dass Konsumenten wegen dieser 3% ihrer Musik so an den iPod gebunden sind und deswegen nur mehr iPods kaufen können.
Die erste Möglichkeit ist, dass alles bleibt wie es ist. Jeder Online-Musik-Anbieter hat sein eigenes DRM-System und es gibt nur bestimmte Player die das wiedergeben können. Daraus ergibt sich das Problem das im Moment schon im kommen ist.
Eine weitere Option wäre eine Lizenzierung von Apples DRM-System an andere Anbieter. Jobs sieht aber auch hier einige Probleme. In Apples Vertrag mit den Musiklabels besteht eine Klausel die im Falle, dass eine Umgehung des Schutzes gefunden wird, besagt, dass Apple nur wenige Wochen Zeit hat dieses Problem zu lösen. Wenn Apple FairPlay an andere lizensieren würde, dann müssten sie auch einige Geheimnisse des DRM an diese preisgeben, was wiederum zu undichten Stellen führen könnte. Die DRMs wären schneller geknackt und der Organisationsaufwand den es erfordert, ein DRM upzudaten wäre enorm. Was den Labels bestimmt nicht gefallen würde.
Die letzte Möglichkeit, wäre für Jobs die optimalste. Er wünscht sich, dass es in Zukunft einfach kein DRM mehr gibt. Seine Begründung dafür ist ganz einfach: DRM hat nie funktioniert. Es hat der Musik-Piraterie keinen Einhalt bieten können.
Außerdem werden Musik-CDs weiterhin auch ohne DRM verkauft und damit macht die Musikindustrie viel mehr Geld als mit geschützter online Musik. Das Verhältnis von DRM-geschützter zu DRM-freier verkaufter Musik ist ungefähr 2:20. Also warum sollte die Musikindustrie unbedingt an DRM festhalten, wenn DRM-freie Musik so viel mehr Geld bringen könnte.
Ob Jobs diese wundervollen Worte wohl ernst meint? Oder ist das nur ein Marketinggag um Apples Image aufzupolieren und die Konsumenten bei Laune zu halten. Auf jeden Fall ist das eine positive Zukunftsvision.

Quelle: www.apple.com




Das neue Iphone: Wo ist die Grenze?
Insights/Products


 

Wie sagt man so schön...Handys sind die einzige Sache auf der Welt, bei der Männer vergleichen, wer das kleinste hat. Damit ist aber nicht genug!

Seit einiger Zeit hat es sich angebahnt, begonnen hat es eigentlich harmlos. Handys mit polyphonen Klingentönen - nervig,  aber witzig. Handys mit Internetzugang. Handys mit einer Möglichkeit, Bilder mit etwa 100 Pixeln zu machen. Handys mit Java-Spielen, mit MP3-Player, mit Kamera, mit Navigationsgerät,...und natürlich: immer alles möglichst klein.

IphoneApple ist in dieser Hinsicht scheinbar aus Prinzip schon recht extrem, denken wir nur an den etwa zehn Zentimeter langen und halb so breiten Ipod Video oder an diesen streichholzschachtelkleinen Ipod, der gerade mal Platz für ein paar Tasten lässt.

Es muss tatsächlich einen gigantischen Absatzmarkt geben, einen Berg von Menschen, die am liebsten das Gefühl haben, ihre Unterhaltungselektronik unterwegs verloren zu haben, da sie selbige kaum noch spüren. Was die Technik erlaubt, muss herangeschafft werden.

IphoneWas erlaubt die Technik nun aber? Wann sind die Grenzen erreicht? Jetzt? Vielleicht. Auf der „Macworld 2007" wurde mit großem Tamtam und einer stundenlangen Show der Herkules der Unterhaltungselektronik vorgestellt: Eine Mischung aus Ipod, Telefon und Internet - das Iphone. Fernsehen, telefonieren, im Internet surfen und was das Herz sonst noch alles begehrt ist ab sofort auch in der U-Bahn möglich. Und am Klo. Und wo auch immer. Iphone Und da Mobilität nicht mit Sperrigkeit zu vereinen ist, ist das Iphone gerade mal so groß wie eine Hand, dabei aber so flach wie ein Stück Papier (das ist vielleicht übertrieben...) und besteht eigentlich nur aus einem farbenprächtigen Display.

Ich will jetzt gar nicht aufzählen, was der tastenlose „Superman" alles kann, was den Preis von knappen 500 bzw. 600 US-Dollar rechtfertigen soll. Die Frage bleibt: Wohin soll das führen, wo ist denn nun die Grenze? Und: brauchen wir das wirklich?

Es war schon immer ein Menschheitstraum, Grenzen auszutesten, vor allem um festzustellen, dass diese Grenzen reine Fantasiegebilde waren, bereits in dem Plan aufgestellt, sie einmal zu durchbrechen. Was, wenn nicht das, treibt uns an - selbstgesteckte Ziele zu erreichen und darüber hinaus zu schießen? Iphone

Ist es wirklich ein derart inniger Wunsch der Leute, Dinge, die sie schon haben, in schlechterer Form - aber dafür in einem Gerät vereint - zu besitzen? Oder geht es dabei einfach nur um diesen Quasi-Urinstinkt, Sammlertrieb, Haben-wollen? Man darf gespannt sein, wie die Werbekampagne aussehen wird, vielleicht nimmt sie ja auf ebendiese Fragen Bezug.

Dennoch bleibt auch am Schluss noch eine Frage offen: In dieser Welt aus „Geräten-die-die-Welt-nicht-braucht-aber-haben-will", wann kommt einmal wieder eine Erfindung, ohne die zivilisiertes Leben praktisch unmöglich ist? Und - welche Innovationen können sich bis dato dazuzählen? Was kommt nach dem Iphone, wo ist die neue Grenze?

 

und für alle die nicht warten können : iphonecountdown.com

Quelle: www.engadget.com




Glückstag Freitag der 13.
Insights/Products


bild_1.pngMacZOT! - ein unter Benutzern der Macintosh Plattform bekannter Online Shop für Shareware Software hatte sich für Freitag den 13. April etwas ganz besonderes ausgedacht. Während dort normalerweise Software von mehr oder weniger in der Szene bekannten Autoren zum Sonderpreis verkauft wird, und zwar immer nur eine, dafür jeden Tag eine andere, gabs diesmal ein ganz spezielles Angebot.
Die Betreiber von MacZOT! hatten es geschafft 13 verschieden Programme im Paket für nur 13$ anzubieten. Dabei handelte es sich aber um Shareware von denen die meisten einzeln schon mehr kosteten als der Paketpreis.
Der Haken hinter der Sache allerdings war, dass die kaufwilligen Kunden ihre Bestellung in einem Zeitfenster von 13 Minuten aufgeben mussten. Das resultierte natürlich in völlig überforderten Servern, die Seite soll laut Interessenten zeitweise auch einfach nicht erreichbar gewesen sein.
Als Stimmen laut wurden, es könnte sich bei der Aktion nur um einen PR-Gag oder eine Methode um an Kundendaten zu geladen handeln, ohne dass dabei dieses Angebot wirklich existieren würden, wurden vom Betreiber 3 weitere Zeitfenster (von ebenfalls je 13 Minuten) angekündigt, in denen das Angebot ebenfalls wahrgenommen werden konnte, und bestätigte damit vielen Kunden die Echtheit des Angebots, das sichtbar an der Serverbelastung die diese zeitweise zusammenbrechen ließ, deutlich genutzt wurde.
Um die Programmierer der einzelnen Programme, die verkauft werden sollten, zu überreden, ihr Produkt so billig herzugeben, bedurfte es einiges an Argumentationskraft.
Die Entwickler dieser Shareware-Programme arbeiten alleine oder in kleineren Gruppen an diesen Programmen und müssen mit dem Geld, das sie durch ihre Software verdienen, sich selbst und ihre maczot-freitag-13.jpgFamilie versorgen. Da hört sich 1 Dollar pro Käufer und pro Programm dann doch sehr wenig an, vor allem da der Markt für Mac-Software, im Vergleich mit Windows- (oder auch Linux-Software) recht winzig ist. Dennoch konnte Mac-Zot! genug Entwickler zusammenrotten die bei dieser kleinen Marketingaktion mitmachten.
Wie aber bringt man 13 Entwickler, die etwas verdienen wollen dazu so etwas Verrücktes zu unterstützen?
Weitaus überzeugender als die Kontra-Punkte war die Möglichkeit mehr Leute auf das eigene Produkt aufmerksam zu machen. Da Programmierer sich ja meist nur mit Code beschäftigen und zu wenig verdienen um mehr Leute einzustellen, läuft in Sachen Marketing meist nur wenig.
Das zweite Argument war die Sache mit der Mundpropaganda. Wenn das Programm einem Kunden sehr gut gefällt, wird er es seinen Bekannten auch empfehlen. Was zu noch mehr Käufern führt, die das Programm sonst vielleicht gar nicht kennen gelernt hätten.
Was diesen Marketingstreich aber noch Mal so gut macht, ist die Qualität der Produkte. Obwohl es sehr schwer gewesen sein muss die Programme überhaupt für diese Aktion zu bekommen, konnte ich kein unnötiges Programm entdecken, das nur zum Steigern der Mengenangabe diente.
Ein Tag an dem es solch ein Angebot gibt, kann doch nicht wirklich ein Unglückstag sein?! Denkste! Leider habe ich selbst zu spät von der Aktion erfahren und diese voll verpasst. Sonst hätte ich natürlich sofort zugeschlagen.


Quelle: http://www.maczot.com/




In Carrie Bradshaw's MacBook stöbern
Insights/Campaigns


 

Was hat Carrie wohl in ihren virtuellen Notizzetteln stehen? Was für Fotos hat sie auf ihrem MacBook Pro (!) gespeichert? Und das allerwichtigste: Ihre E-Mails! Welches Mädchen (und bestimmt auch so mancher Junge) gäbe nicht gern ihr schönstes Paar Schuhe, um einen Blick in Carrie's E-Mails werfen zu können? Gute Nachrichten Leute: Abseits jeglicher Illegalität und ohne, dass ihr euer Liebstes Gut hergeben müsst, ist es tatsächlich möglich!


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iPhone OVERKILL?
Insights/Products


Bilder vom...Was waren wir nicht alle begeistert, als das iPhone erstmals der Öffentlichkeit präsentiert wurde! Es schien beinahe so, als hätte Apple das Produkt Mobiltelefon quasi neu erfunden. Kein Handy zuvor sah so edel aus, keines war auch nur annähernd so innovativ. Vergleichbare Premium-Modelle von Marktführer Nokia wirkten neben dem iPhone nur noch wie alte deutsche Dieseltaxis, die zuhauf durch europäische Großstädte tuckern. Alleine die Bedienung, die neben bloß einer Wippe und einem Schieberegler sonst ausschließlich via Multi-Touch-Screen erfolgt, setzte neue Maßstäbe. Kaum jemand konnte dem Zauber des bunten Farbdisplays mit einer Auflösung von 320 x 480 Pixeln nicht einen gewissen Zauber abgewinnen, noch dazu, wo es sich doch sogar an die entsprechende Haltungsposition anpassen kann.

Doch mittlerweile ist seit der ersten Präsentation am 9. Januar 2007 schon fast ein Jahr vergangen – fast ein Jahr und sehr, sehr viele Medienberichte, was unter anderem den schleichenden Markteinführungen (29. Juni in den USA, 9. November in Deutschland, 27. November in Frankreich...) zu verdanken ist. Doch so klein kann offenbar ohnehin ein Markt gar nicht sein, dass die dortige Einführung des iPhones keinen Nachrichtwert hätte. Aber auch sonst gab und gibt es immer viel zu berichten, wie beispielsweise die drastische Preissenkung Anfang September, was nicht nur viele Erstkunden aus verständlichen Gründen verärgerte, sondern auch zahlreiche Anleger grundlos verunsicherte.

Mit der Markteinführung in unseren Breitengraden verdichtet sich der Newsflow über das iPhone derzeit ganz besonders. Neben sonstigen Vorwürfen über...iPhone... vermeintliche Bugs, Spionagetools und umweltfeindliche Inhaltsstoffe, die es bei anderen Produkten niemals in eine Nachrichtensendung schaffen würden, geraten nun anlässlich der einstweiligen Verfügung des Landgerichts Hamburg gegen den an T-Mobile-Verträgen gebundenen Verkauf des iPhones auch die Geschäftspraktiken des Apple-Konzerns zunehmend ins Zentrum öffentlichen Interesses. Und gerade diese können im Fall von Apple nur mit äußerstem Wohlwollen als imagefördernd angesehen werden. Es wirkt bereits manchmal fast so, als wäre Apple das neue Microsoft.

Unterdessen wird versucht, die Aufmerksamkeit mit einer Werbekampagne wieder auf das Produkt an sich zu lenken. Doch sowohl hüben wie drüben glänzt diese nicht gerade mit überbordender Kreativität. Man könnte fast meinen, dass es sich dabei um die erste Kampagne handelt, die dazu geeignet ist, das Interesse von einem Produkt eher abzubauen als anzuheizen. Kommentatoren in Blogs und Foren iPhoneWerbung in den USAscheint die Werbelinie jedenfalls eher wenig zu überzeugen.

Vielleicht hat das aber auch einen anderen Grund: Könnten wir mittlerweile bereits etwas überreizt vom iPhone sein? Denn bad News sind bekanntlich good News und kaum ein Produkt hat so unglaubliche mediale Wellen geschlagen wie das Apple-Handy. Was übrigbleibt scheint ein diffuses Grundgefühl zu sein, wonach das iPhone lauter Probleme macht, selbst wenn man es gar nicht besitzt. Zudem droht bereits jetzt der Reiz des Neuen verloren zu gehen. Zwar ist es nach wie vor das Smartphone von größter technischer Noblesse, allerdings hat man es als Durchschnittsmedienrezipient auch schon wirklich oft gesehen, was der mindestens 399 Euro teuren Faszination nicht gerade zuträglich scheint (in den USA kostet das iPhone mit AT&T-Vertrag übrigens 399 Dollar, womit Apple wohl das einzige Unternehmen ist, das den Euro-...kennt man ja mittlerweile zur genügeDollar-Kurs bei 1:1 stehen sieht).

Sicher, kaum wer zweifelt noch daran, dass das vieldiskutierte iPhone auch bei uns wie eine Bombe einschlägt. Allerdings könnte man vielleicht auch einmal zu bedenken geben, ob es nicht auch einmal angebracht wäre kurz vor einem Schaufenster stehen zu bleiben, um die dort friedlich verweilenden Handys von Sony Ericsson, Nokia, Siemens & Co. mit einem respektvollen Blick des Dankes für ihre geringe Penetranz zu würdigen.

Gefunden auf: consumerist.com 






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