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Was dem Japaner sein Handy, dem Deutschen der Fußball und den Franzosen ihr Baguette – ist dem Engländer sein Pub! Alles eigentlich profane Hilfsmittel das eigene Leben zu meistern, würden die Menschen nicht einen derartigen Kult daraus machen….
Im Pub ist für den Engländer die Welt noch in Ordnung. Draußen drohen ein schlecht bezahlter Mörderjob inklusive versnobtem Chef, eine meckernde Frau samt tobenden vier Kindern und ein Kredit, der erst in vierhundert Jahren zurückbezahlt ist – aber drinnen, ja drinnen, da hat man seine abgeschirmte Ruhe. Da gibt’s nur die Kumpels und das Ale. Ein Stückchen Himmel auf Erden, ein Stückchen heile Welt, also. Es verwundert folglich nicht, dass eine britische Firma des ‚Hüpfburg’ – Gewerbes (Amber Iris) eine Idee hatte, die verspricht den Traum so vieler Menschen zu erfüllen. Ein transportabler Pub nämlich, der ortsungebunden überall aufgestellt werden kann, wo Platz und Erlaubnis ist. Zuhause im Garten z.B., im Urlaub oder aber in Ländern in denen es keine Pubs gibt!

Der weltweit erste aufblasbare Pub mit dem ‚einzigartigen Country-Pub-Felling’ sprich Steinmauern, Kaminecke und Schindeldach (aus PVC) braucht für seinen Aufbau nur vier Personen mit großen Lungen und los geht’s: St. Patrick’s-Day forever!
Kein Grundstückspreis, keine Baukosten, kein Gewerbeschein! Doch auch das muss man sich leisten können: der Spaß kostet leider rund 39.000 Euro und wird selbst bei hohen Bier- und Eintrittspreisen nicht so schnell amortisierbar sein. Das ganze ist also eher ein Gimmick für reiche Engländer - aber auch die haben Sorgen und Nöte und Bedarf an ihrem eigenen ‚portable Pub’!

Gefunden auf: www.trnd.com
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