? Dufte Musik Flip The Flop
Color Profile
Click on the slide!

Expertise

expertise - von profis für profis

Know How von Profis für Profis.

Mehr...
Click on the slide!

Insights

Insights - die Ideenbörse!

fliptheflop filtert die innovativsten Kampagnen aus über 100 Quellen! Über 600 geniale Marketingideen aus aller Welt!

Mehr...
Click on the slide!

What's hot

What's hot - die shortcuts

What's hot featured innovative Produkte und schräge Kampagnen aus aller Welt. Auf den Punkt gebracht!

Mehr...

Dufte Musik
Geschrieben von: Rafael Buchegger   
Donnerstag, 28. Dezember 2006 um 20:26

 

Musik„Mmmmh..., der neue Song von R.E.M. duftet aber köstlich!" Dieser Satz, der mehr wie aus einem alten Didi Hallervorden-Sketch klingt als wie aus dem echten Leben gegriffen, könnte in Zukunft einmal tatsächlich ganz alltäglich werden.

Der Mensch hat ja bekanntlich fünf Sinne: Sehen, riechen, hören, schmecken und fühlen. Von diesen bedient Musik im Prinzip bloß einen einzigen Sinn, nämlich den Hörsinn. Doch seit der Erfindung des Musikvideos, das mit der Einführung des Musikfernsehens erst so richtig populär geworden war, ist damit auch der Sehsinn hinzugekommen. Nun soll von Musik auch bald ein weiterer Sinn angesprochen werden, nämlich der Geruchsinn. Duft

Von einem deutschen Elektroniker wurde nun nämlich ein Gerät entwickelt, welches Musik mit Gerüchen unterlegt und somit ein vollkommen neues Rezeptionserlebnis schafft. Sollte der Erfinder das Patent für das elektronische Duftnotensystem, das Musik mit Duftessenzen verknüpft, bekommen, würde dies für Musikschaffende, aber auch für Kreative in ganz anderen Bereichen ein völlig neues Terrain eröffnen. Der Prototyp des Duftgeräts beschränkt sich jedenfalls auf drei verschiedene Duftessenzen, die wie bei einem Tintenstrahldrucker beliebig miteinander kombiniert werden. Dabei orientieren sich die Duftphasen nach Musikpassagen; eine „Duftwiedergabe" auf einzelne Noten würde die Wahrnehmungsfähigkeit des Menschen Hörenübersteigen.

Wie der Elektroniker selbst sagt, erhöht sich der Wiedererkennungswert eines Liedes mit entsprechendem Duft erheblich. Unweigerlich stellt sich die Frage: Warum steigert man dann nicht auch den Wiedererkennungswert von Marken mittels Düften?

Bekanntermaßen merkt sich der Mensch etwas umso besser, je mehr Sinne angesprochen werden. Umgesetzt wird dieses Wissen zum Beispiel bei Kursen für Kinder mit RiechenAufmerksamkeitsdefizitsyndrom. Damit es in Zukunft nicht auch bei Marken zu einem Aufmerksamkeitsdefizit kommt, wäre eine entsprechende Zuordnung mit Düften eine gute Lösung. Neben den grafischen Logos legen sich ohnehin bereits immer mehr Unternehmen möglichst simple akustische Tonfolgen zwecks Wiedererkennung zu. Sollte sich einmal technisches Equipment á la Duftmusikgerät bis zur Marktreife durchgesetzt haben, wird es mit den Duftlogos nicht mehr lange auf sich warten lassen.

Gefunden auf: futurezone





Trenne mehrere Tags mit einem Komma
oder zurück


Kommentare (1)

feed RSS feed Kommentare

Duftlogo - es ist soweit
geschrieben von Michael Berger, November 19, 2008
Rafael Buchegger schrieb 2006, dass es wohl nicht mehr lange dauert, bis Duftlogos eingeführt werden. Bei www.annebickert.de ist es soweit - und die Geräte liefert sie auch mit.


Kommentar schreiben

Du mußt angemeldet sein, um einen Kommentar abzugeben. Bitte registrieren, wenn Du noch kein Konto hast.

busy