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Rotes Kreuz spielt mit Ängsten
Geschrieben von: nives kovacec   
Montag, den 26. Februar 2007 um 00:07 Uhr

Das Amerikanische Rote Kreuz in Buffalo macht makabere Werbung für noch mehr Paranoide unter den Amerikanern.
Schlagzeilen wie „Terrorist strikes leave City in Chaos" die auf einer Plakatwand zu sehen sind, erschrecken ja sogar den dickhäutigsten Amerikaner, dann noch ein Datum in naher Zukunft hinzufügen und die Paranoia ist komplett.

makabere werbung vom roten kreuz in buffalo Mehrere solcher Schreckensbotschaften, vordatiert auf die nächsten Jahre, kann man zur Zeit in Buffalo, NY bewundern. Die Plakate beinhalten Ausschnitte aus der Titelseite einer Zeitung, mit Schlagzeile und Datum. Darunter steht der Link preparewny.org und das Logo des Roten Kreuzes. Die Fake-Schlagzeilen reichen von Naturkatastrophen wie Schneestürmen bis zu Angriffen mit biologischen Bomben.
Auf der minimalistischen Website sieht man als erstes gleich drei Papierschnipsel mit Daten darauf und darunter steht „If you knew that a certain desaster was going to happen on a given day, you‘d do everything possible to prepare for it."
website der katastrophen Doch dann klickt man weiter auf „What can I do?" und kommt zu der nächsten minimalistischen Seite auf der uns erklärt wird, dass es eben nicht möglich ist Katastrophen im Vorhinein zu wissen und, dass man sich eben deswegen darauf vorbereiten muss.
Die Webseite leitet die User mit den Menüpunkten „Make a Plan", „Build a kit" und „get trained" zum sicheren Überleben im Fall eines katastrophalen Ereignisses an.
Man erfährt was zu bedenken ist im Fall des Falles, zum Beispiel, dass die Notfall-Vorräte jedes halbe Jahr überprüft und erneuert werden müssen und dass man das Verhalten in Notfall-Situationen üben soll.
Die Seite gibt allgemeine Informationen über das richtige Verhalten im Notfall, geht auch speziell auf chemische Angriffe ein und gibt weiterführende Links.
was können wir im katastrophenfall tun? Die Webseite ist übersichtlich gestaltet und zeigt die wichtigsten Informationen auf einen Blick.
Im Großen und Ganzen also eine gute Idee. Doch ob man das über ihre geschmacklose Werbung auch sagen kann?
Einen bitteren Nachgeschmack hinterlässt besonders eines der Plakate, da es eine Bio-Waffenattacke für 9.November 2009 vorsieht, anders geschrieben für den 9.11., was hinsichtlich dem World Trade Center-Vorfall am 11.9. sicher kein Zufallsdatum ist.

Allein wenn man weiß wie schreckhaft Amerikaner sein können, weiß man auch, dass es vielleicht keine so gute Idee war. Die Bewohner von Buffalo machen wahrscheinlich gerade ihre Survival-Kits fertig und warten mit Schrecken auf die Katastrophen der kommenden Jahre.
Scheinbar können sich die Amis nicht entscheiden ob sie diese Anzeige eher kreativ oder abstoßend finden sollen, öffentliche Proteste oder Geldstrafen gibt es von den sonst so prüden Amerikanern noch keine.
Aber vielleicht hätten sie diesmal sogar recht dabei, immerhin sollte gerade das Rote Kreuz doch nicht mit Leben und Tod scherze

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Quelle: http://preparewny.org




     

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