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| Internet 3.0?- Ein Ausblick |
| Geschrieben von: Tom Moschig |
| Montag, den 30. November 2009 um 22:05 Uhr |
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„Panta rhei!“ – alles fließt und verändert sich mit Laufe der Zeit. Beständigkeit ist somit ironischerweise nur eine Momentaufnahme. Dieser philosophische Ansatz findet in unserer schnelllebigen Gesellschaft auch für das Internet Gültigkeit. Die Zukunft des Internet:
So sicher, wie dass schon Mitte November erste Weihnachtsdeko in der Stadt hängt, so sicher ist auch, dass sich manch einer gegen Ende des Jahres hin Gedanken über das vergangene Jahr und die Zukunft macht. Was ist schlecht gelaufen, was könnte man besser machen, was bringt die Zukunft? Wahrsager und Leute, die sich der Deutung von Sternen widmen und das auch noch Job nennen, haben in dieser Zeit des Jahres Hochsaison. Und auch anderswo ereilt uns der Blick in die Zukunft. Nostradamus hat die Welt bereits ein Duzend und ein halbes Mal untergehen lassen und 2012 passiert es schon wieder, glaubt man der Kinoleinwand.
Cameron Chapman übt sich gekonnt weniger als Zukunftsseherin als als Analytikerin und gibt Ausblick in die Zukunft und in mögliche Internettrends der nächsten 5 Jahre:
Interessante Ansichten vertritt die Autorin folgenden Punkten:
Nach dem Motto „stärker, schneller, besser“ wird sich das Internet weiterentwickeln. Dies soll vor allem Wikipedia und andere Infomedien, wie Magazine betreffen. Das Internet ist ja de facto das Land des unbegrenzten Wissens und jedes Wissensportal wie auch jede Fachzeitschrift wird ihr Bestes geben, um dem User seine Informationen darzulegen. Bereits heute stellen Magazine um und forcieren ihren Webauftritt. Wer sich anschaulicher und benutzerfreundlicher präsentiert, wird am Ende mit den meisten Usern belohnt. (Magazines In A More Interactive Format)
Stichwort Benutzerfreundlichkeit: Heutzutage will man, sei dies aus geschäftlichen oder privaten Gründen, am besten jederzeit auf das Internet zugreifen können. Dabei stellt die Benutzerfreundlichkeit ein wesentliches Kriterium für den Konsumenten, den User. Je einfacher eine Applikation oder eine Seite zum Handlen ist, desto lieber benutzt man diese. Optimiert werden kann Benutzerfreundlichkeit daher durch Anpassung an den Kunden. Maßgeschneiderte Internetseiten mit Plug-ins, die die Seitenoberflächen individualisieren, sollen daher in Zukunft größere Bedeutung zugesprochen werden. (Customized User Interfaces)
Die Ubiquität, also die Allgegenwart des Internet und somit „Überallerhältlichkeit“, ist ein weiterer Faktor, den die Autorin als Trenderscheinung der nächsten fünf Jahre anführt. Dies ist ja teilweise bereits heute der Fall. Via Handy und sogar TV ist man schnell einmal online! Das Internet ist dadurch ein tragbares Instrument geworden. Die damit einhergehenden Applikationen, die angeboten werden, um unser Leben zu erleichtern, werden daher in naher Zukunft weiter an Bedeutung gewinnen. Währenddessen heute Mobilfunkbetreiber kaum richtig schnelles Internet anbieten, soll in Zukunft das Arbeiten via Handy im Internet problemlos, zuverlässig und schnell möglich sein. (Web Apps Play A Bigger Role In Daily Life)
Was bedeutet, dass man jederzeit auch angreifbar bleibt. Internetsicherheit ist nach wie vor ein Nischenmarkt, der zwar gesättigt scheint, jedoch noch nicht vollste Kundenzufriedenheit erweckt. Die Rede ist hierbei vor allem von Spams und Phishing. Der Bekämpfung neuer und bestehender Internetkrankheiten wird auch in Zukunft eine noch bedeutendere Rolle beigemessen. (Better Web Security Against Phishing, Scams and Spam)
Die Grundidee des Internet war unter anderem, Menschen das Zusammenarbeiten und Kommunizieren unabhängig von Distanzen zu vereinfachen. Durch die Ausweitung des Breitbandgebiete, wird es daher in Zukunft auch zu Verbesserungen im Bereich der Echtzeitzusammenarbeit geben. Projekte können leichter abgewickelt werden und zum Userkomfort ist wieder ein Stückchen beigetragen werden. (More Collaborative And Real-Time Content)
Quelle Text: Quelle Bilder: Chapman Internet Trends Zukunft |




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