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Insights/Campaigns
Freitag, 02 Januar 2009 | Rafael Buchegger
Mysteriöse Spuren
Wenn im Netz ein seltsam verwackeltes Video die Runde macht und diesem auch noch schleierhafte Bilder mitgeliefert werden, dann scheint klar: Eine neue virale Kampagne fängt an ihre Wirkung zu entfachen. Doch worum es sich dabei genau handelt, ist derzeit noch unklar.
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Montag, 29 Dezember 2008 | Tom Moschig
Zahnreihentuning mit Ausonia
Wer nicht wirbt der stirbt!- Diese Faustregel gilt in der Werbewelt und findet bei annähernd jedem Produkt im B2C-Bereich Anwendung. So gelten in der heutigen Zeit selbst Werbekampagnen für Zahnregulierungen (vorerst nur in Spanien) zwar als außergewöhnlich aber doch als sinnvoll.
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Freitag, 26 Dezember 2008 | Rafael Buchegger
Bulimie ist heilbar
„Zehn Kilo abnehmen“, „mehr Sport betreiben“, „weniger essen“ – nach der obligatorischen Weihnachtsvöllerei werden zum Jahreswechsel immer „gute“ Vorsätze gefasst. Doch wer damit übertreibt, der leidet oftmals nicht nur unter einem banalen Problem, sondern sogar unter einer gefährlichen Krankheit, auf die eine aufsehenerregende Kampagne aufmerksam machte.
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Sonntag, 21 Dezember 2008 | Monika Prosch
Virals zum Schutz der Menschenrechte von Amnesty International
Anlässlich des 60-jährigen Bestehens der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte hat die Menschenrechtsorganisation Amnesty International eine virale Kampagne mit dem Ziel der Bewusstseinsschaffung für Menschenrechtsverletzungen gestartet. Bei der Kampagne bezieht wie es sich bei einem richtigen Viral gehört, Amnesty International den Betrachter mit ein.
Zu Beginn zeigt das Viral nur Menschen, die mit alltäglichen Dingen im Haus beschäftigt sind. Doch dann kommt eine unerwartete Wende im Geschehen. Plötzlich wird der Betrachter zum kritischen Beobachter.
Durch einen Spezialeffekt wird die zu Beginn des Spots gezeigte Person anschliessend in das aktuelle Geschehen eingeblendet, sodass es für den Betrachter aussieht, als wäre sie direkt daran beteiligt. Hiermit soll Zuseher dafür sensibilisiert werden, dass jedes Individuum etwas zum Schutz der Menschenrechte beitragen kann.
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Quelle Bild und Text: persoenlich.com
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Samstag, 20 Dezember 2008 | Mela
Order Another Coffee Already
Was tun, wenn Studenten einen Coffee Shop nicht aufgrund des Kaffees aufsuchen sondern lediglich, um das kostenlose WLAN-Netz zu verwenden? Hollands größte Coffee Shop-Kette Coffee Company wusste sich zu helfen und brachte Angebote einfach als Netzwerk-Name auf die Handys und Laptops der Kunden. Um mehr Studenten anzuziehen, errichtete die Coffee Company WLAN-Netze in einigen Stores in der Nähe von Universitäten. Doch der Schuss ging anfangs nach hinten los. Die Studenten kamen zwar, aber nicht, um sich durch das umfangreiche Kaffeeangebot zu testen, sondern um das kostenlose WLAN auf ihren Handys oder Laptops zu nutzen. Die Coffee Company suchte sich Hilfe bei der Amsterdamer Werbeagentur THEY und gemeinsam wurde an einer Lösung gearbeitet. Das Ergebnis kann sich sehen lassen und wird von den Internet-freudigen Studenten im Shop auch garantiert nicht übersehen: Wer auf seinem Handy oder Laptop nach dem Wireless-Netzwerk des Unternehmens sucht, wird es auf den ersten Blick wohl nicht finden. Denn anstelle des simplen Namens „CoffeeCompany" muss nun nach etwas kreativeren Headlines gesucht werden. Verbindet man sich mit dem Netzwerk, so finden sich beispielsweise Sonderangebote wie ein großer Café Latte und einem gratis Brownie (BuyLargeLatteGetBrownieForFree) auf dem Display. Auch auf tagesaktuelle Angebote (TodaysSpecialEspresso1,60Euro) oder den leckeren Karottenkuchen (HaveYouTriedTheCarrotCake?) und Muffin (Mmm...YummyMuffinOnly2Euro) wird regelmäßig hingewiesen. So kann es also schon mal passieren, dass Studenten quer durchs Lokal rufen, um den Barkeeper nach dem Namen des Netzwerks zu fragen und als Antwort zu hören bekommen: „OrderAnotherCoffeeAlready". Die Idee gefällt jedenfalls. Ob die Coffee Company damit den gewünschten Erfolg erzielt und die Studenten jetzt nicht nur das WLAN nützen, sondern auch einen großen Café Latte mit Brownie konsumieren, ist jedenfalls noch nicht bekannt. Bleibt abzuwarten, ob sich hier eine neue Werbemöglichkeit gefunden hat und auch andere Firmen diese Idee positiv aufnehmen und man bald an mehreren Stellen auf diverse Angebote aufmerksam gemacht wird, wenn man sich lediglich mit dem Internet verbinden will. Quellen:
http://www.frederiksamuel.com http://adsoftheworld.com
Bildquelle:
http://www.frederiksamuel.com/
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Sonntag, 14 Dezember 2008 | Tom Moschig
Augen auf statt untertauchen
Mittlerweile hört man es schon so oft, dass es gar nicht mehr richtig wahrgenommen wird. Es wartet auf einem an jeder Ecke und jedem Ende. Die Rede ist vom Aufruf gegen die globale Erderwärmung und die Maßnahmen, die jeder einzelne Mensch dazu beitragen kann, damit die Welt eine bessere wird.
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Freitag, 12 Dezember 2008 | Rafael Buchegger
Werbeträger Milchschaum
Sonne, Strand und gutes Essen – so sehen Sujets von Reiseanbietern meistens aus. Eines wie das andere. Besonders gut unterscheidbar sind sie daher oftmals nicht. Dass Werbeangebote Reiseangebote nicht zwanghaft austauschbar sein müssen, sondern sogar gut schmecken können, führte im Oktober das Reisebüro Expedia.de vor.
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Freitag, 19 Dezember 2008 | Mela
… vergessen Sie nie die Macht von Twitter!
Dass Online-Marketingmaßnahmen bei richtiger Anwendung vieles bewegen können, wissen wir schon länger. Spätestens jetzt wird klar, dass Social Media Plattformen ein Unternehmen auch ziemlich in Verlegenheit bringen können. Beweis dafür liefert uns eine Protestwelle zur jüngsten Johnson&Johnson-Kampagne, ausgelöst durch den Mikro Blogging Dienst Twitter. Johnson&Johnson, weltweit bekannt als Unternehmen auf dem Gebiet der Gesundheitsfürsorge, handelte sich kürzlich jede Menge Ärger ein, als sie in ihrer Kampagne Mütter dazu bringen wollten, auf das Tragen ihrer Babys am Bauch oder Rücken zu verzichten. Werbetexte, in denen Mütter ihre Babys als Modeaccessoires verstanden, sollten das Produkt Motrin - unter anderem ein Schmerzmittel gegen Verspannungsschmerzen - bewerben. Doch der Schuss ging nach hinten los. Obwohl die Kampagne bereits seit 30. September online war, wurde erst Tage später durch eine Twitter Bloggerin eine heftige Protestwelle ausgelöst, als diese sich auf Twitter über die Kampagne empörte und sogar zum Boykott aufrief. Anklang fand ihr Protest bei zahlreichen Followers und schon nahmen die Negativreaktionen ihren Lauf. Dies ging sogar soweit, dass eine New Yorker Bloggerin Kommentare wütender Mütter bei YouTube online stellte und somit noch mehr Internetuser auf die Kampagne aufmerksam wurden. Johnson&Johnson wusste sich nicht anders zu helfen und sah sich infolgedessen gezwungen, die Kampagne abzusetzen und sich öffentlich zu entschuldigen. So schrieb Marketing-Vizepräsidentin Kathy Widmer nicht nur eine Mail an die Bloggerinnen, auch die Startseite von motrin.com ist nach wie vor mit einem Entschuldigungsschreiben versehen. Die, nach dieser misslungenen Kampagne, notwendige Krisen-PR zeigt, dass Online-Marketing eben nicht nur positive Effekte erzielen kann und sich Unternehmen beim Einsatz von Social Media Plattformen wie Twitter über dessen immense Macht bewusst sein sollten. Doch schadet Twitter einem Unternehmen womöglich mehr, als es ihm nutzen kann!? Nicht nur positive Kommentare einzelner, einflussreicher Blogger können für ein Unternehmen von Vorteil sein. Auch kann es nicht schaden, als Unternehmen selbst einen Account bei Twitter zu haben und die vielen Möglichkeiten des Dienstes zu nutzen. Großer Vorteil gegenüber anderen Social Media Plattformen, bei denen es schnell als Spam gelten mag, eigene Blogeinträge oder Websites zu bewerben: Werbung in eigener Sache ist auf Twitter kein Störfaktor und nicht unüblich. Zudem besteht die Möglichkeit im Profil die eigene Website einzutragen, welche beim Aufruf des Profils sofort angezeigt und infolgedessen auch oft angeklickt wird. Ein weiterer wichtiger Faktor ist die Tatsache, dass bei Twitter rund um die Uhr Nutzer online sind und eine große Anzahl an Followern Nachrichten ziemlich schnell verbreiten lässt. Welche Unternehmen Twitter tatsächlich bereits als Marketing-Instrument nutzen, ist fraglich. Erste Tendenzen zeigt jedoch die Applikation Tweet Volume. Genaue und valide Aussagen bringt die Anwendung zwar nicht, dennoch lassen sich aufgrund sich stark unterscheidender bzw. extrem hoher Zahlen Mutmaßungen darüber anstellen, welche Unternehmen Twitter bereits als Marketingtool einsetzen. Bedenken, dass die Relevanz von Twitter im Marketing hierzulande noch zu früh sein mag, sind möglicherweise berechtigt. Nicht vergessen darf man aber, dass eine einfache Eingewöhnung und Verwendung aus Erstnutzern schnell Vielnutzern machen und eine Verbreitung somit schneller vorangehen könnte, als gedacht. Bleibt also abzuwarten, ob Twitter auch bei heimischen Unternehmen Einzug in die Palette der Marketingtools findet. Quellen: http://brainwash.robertundhorst.de http://brainwash.robertundhorst.de/uncategorized/twitter-marketing-tweetvolume/ http://www.stefanjohne.de/ Quellen Bilder: TweetVolume Motrin
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Montag, 08 Dezember 2008 | Nicki Justenhoven
Kalorien Kontroverse
Hey, wer wird denn da den Kopf hängen lassen?? Ist doch halb so wild...jedoch tröstende Worte scheinen hier vergebens. Es handelt sich hier um keinen Hilfeschrei, die Sache scheint todernst. Der kleine Protagonist der folgenden Werbekampagne hat mit sich und der Welt abgeschlossen. Vor uns tut sich ein Abgrund auf, den
wir aus dieser Perspektive wohl noch nie derart betrachtet haben...es stimmen mir wohl alle zu, wenn ich an dieser Stelle behaupte, dass die gemeine Kalorie in unserer Gesellschaft missbilligt wird. Sie ist eine Aussätzige, ein Renegade. Für sie und ihre Artgenossen ist kein Platz, rücksichtlos jagen wir sie und zerstören systematisch ihre Lebensgrundlage. Kurzum, wir hassen Kalorien.
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Freitag, 05 Dezember 2008 | Rafael Buchegger
Lebendige Schaufenster
Schaufensterpuppen – das war einmal. So könnte es bald heißen, wenn man sich das enorme Interesse von Passanten auf eine neue Technik der Schaufenstergestaltung zu Gemüte führt. Dabei geht es um eine Darstellungsform, die bislang eher aus Science-Fiction-Filmen bekannt ist: Der Holografie.
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"Also, ich wäre definitv ein Opfer des C..."
Yvonne Franz